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Wache passiert nächste Hürde

Langenhagen Wache passiert nächste Hürde

Letztlich siegt die Einsicht: Obwohl zwei Ortsräte Bedenken gegen die Pläne zum Ausbau des Stadtwegs angemeldet haben, konnten die Rathausmitarbeiter die Politiker im Verkehrsausschuss davon überzeugen. Den Ausschlag bei der Debatte um die Anbindung der geplanten Feuerwache gab der enge Zeitplan.

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Dieser Kreuzungsbereich muss für die künftige Feuerwache am Engelbosteler Stadtweg ausgebaut werden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Die Stadt will die Kreuzung Hannoversche Straße mit Stadtweg und Bohlwiese ausbauen. Das ist für das am Stadtweg geplante neue gemeinsame Gerätehaus der Ortsfeuerwehren Engelbostel und Schulenburg notwendig. Bereits im kommenden Frühjahr soll für etwa 300.000 Euro die Einmündung des Stadtwegs dreispurig mit einer Breite von zehn Metern ausgebaut werden. So sollen die Feuerwehrfahrzeuge ungehindert in alle Richtungen fahren können. Zudem bleibt so die Option auf die Errichtung eines Lebensmittelmarktes gewahrt. „Die Planungen sind so weit, dass wir im April – so es das Wetter zulässt – mit dem Bau beginnen können“, erläuterte Stadtplanerin Anette Mecke jetzt im Verkehrsausschuss.

Doch gegen die Pläne hatte es sowohl im Ortsrat Engelbostel wie auch in Schulenburg Kritik gegeben. Denn den Engelbostelern schwebt vor, dass der Stadtweg derart breit ausgebaut wird, dass sich dort trotz geparkter Autos zwei Fahrzeuge begegnen können.

Das ginge allerdings nur, wenn der dort gültige Bebauungsplan (B-Plan) geändert werden würde, entgegnete Stadtplanerin Mecke nun der Forderung des Ortsrates. Und das koste viel Zeit. „Es sei denn, man will den Feuerwehr-Bau weiter verzögern“, machte Langenhagens Stadtbaurat Carsten Hettwer deutlich. Doch das wolle vermutlich niemand. Gleichwohl betrachtet der Stadtbaurat das Ansinnen der Engelbosteler als durchaus „sinnvoll“ – es sei aber auch noch später realisierbar.

Für eine im Kreuzungsbereich auf der Hannoverschen Straße geplante Fußgängerampel kam die Stadtverwaltung aber einer Forderung aus dem Ortsrat Schulenburg nach. Dieser hatte für die Einmündung der Bohlwiese eine Induktionsschleife gefordert. Letztlich überzeugte die Verwaltung angesichts des Zeitdrucks den Ausschuss. Die Mitglieder stimmten den Ausbauplänen einstimmig zu.

Von Sven Warnecke

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