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Feuerwehr rückt zu brennendem Dachstuhl aus

Langenhagen Feuerwehr rückt zu brennendem Dachstuhl aus

Die Feuerwehr ist am Dienstagabend mit einem Großaufgebot an die Emil-von-Behring-Straße ausgerückt. Dort brannte der Dachstuhl eines Reihenhauses. Die Bewohnerin konnte das Gebäude unverletzt verlassen. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Der Schaden beträgt etwa 30.000 Euro.

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Die Feuerwehr ist am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand ausgerückt.

Quelle: Feuerwehr (Bommert)

Langenhagen. Am Dienstagabend ist die Ortsfeuerwehr Langenhagen gegen 21 Uhr zu einem Brand eines Dachstuhls in der Kernstadt gerufen worden. Schon beim Eintreffen bemerkten die Einsatzkräfte unter Leitung von Ortsbrandmeister Jens Heindorf eine starke Rauchwolke.

Die 65 Jahre alte Bewohnerin des Reihenhauses hatte gegen 20.50 Uhr zunächst ein Knistern im zweiten Obergeschoss gehört. Als sie nachschaute, entdeckte sie das Feuer und versuchte zunächst selbst, die Flammen zu löschen. Als das nicht gelang, alarmierte sie die Feuerwehr und konnte das Haus unverletzt noch verlassen. 

Ein Erkundungstrupp der Feuerwehr unter Atemschutz entdeckte den Brandherd in einer Ecke eines im Dachgeschoss liegenden Raumes. Nach den ersten Löschversuchen stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass das Feuer bereits in den Dachstuhl gezogen war. "Die Dachhaut wurde daraufhin durch einen weiteren Atemschutztrupp über den Korb der Drehleiter geöffnet", schildert Feuerwehrsprecher Stephan Bommert das Vorgehen.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Ortsfeuerwehr Krähenwinkel hinzualarmiert, um über ausreichend Atemschutzgeräteträger verfügen zu können. Letztlich waren 52 Langenhagener Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Bereits um 22.10 Uhr konnte Einsatzleiter Heindorf "Feuer aus" melden.  Während der Löscharbeiten streute ein Mitarbeiter des Langenhagener Betriebshofes das Umfeld der Einsatzstelle mit Salz ab, damit die gebildete Eisschicht aufgelöst werden konnte.

Nachdem am Mittwoch die Brandexperten der Kriminalpolizei die Einsatzstelle inspiziert haben, wird als Ursache ein technischer Defekt an einer elektrischen Leitung vermutet, teilte ein Sprecher der Polizei Hannover mit. Der entstandene Schaden - überwiegend durch Rauchgasniederschlag - beläuft sich nach Schätzungen der Ermittler auf 30.000 Euro. Bis auf das Dachgeschoss ist das Haus weiter bewohnbar.

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Von Sven Warnecke

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