Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Feuerwehrhaus kostet weniger als geplant

Engelbostel/Schulenburg Feuerwehrhaus kostet weniger als geplant

Die Grundstücksfrage ist zwar immer noch offen, trotzdem gibt es gute Nachrichten: Das gemeinsame Gerätehaus für die Feuerwehren Schulenburg und Engelbostel wird knapp 6 Millionen Euro und damit gut ein Viertel weniger kosten als geplant.

Voriger Artikel
Gelungener Start für Azubi21
Nächster Artikel
Brüder aus Langenhagen wegen Betrugs angeklagt

Ein Mercedes-Benz Unimog mit der Aufschrift "Feuerwehr" ist am 07.06.2015 auf der Weltleitmesse "Interschutz" in Hannover (Niedersachsen) ausgestellt. Rund 1400 Aussteller zeigen nach Messeangaben vom 8. bis 13.06.2015 die technischen Neuheiten für die Arbeit von Feuerwehr und Katastrophenschutz. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. 8 Millionen Euro. So lautete Mitte des Jahres die erschreckende Prognose. Der Kostenplan für das geplante gemeinsame Feuerwehrgerätehaus am Engelbosteler Stadtweg warf viele Fragen auf. Muss das Haus so groß werden? Und dies, obwohl die Grundstücksfrage am Stadtweg noch lange nicht geklärt ist? Wäre nun nicht Zeit, sich von der Idee des gemeinsamen Gebäudes zu verabschieden?

Sowohl Feuerwehr- wie auch Verwaltungsspitze baten um Geduld. Mit Recht, wie es scheint. Das von Stadtbrandmeister Arne Boy angesprochene Büro k-plan hat eine Bedarfsanalyse vorgelegt, die einen um gut 25 Prozent geringeren Endpreis vorsieht.

Basis ist nach Boys Einschätzung vor allem ein „realitätsnaher“ Umgang mit den im Baurecht für Feuerwehrgerätehäuser vorgesehenen Vorschriften. Zudem wurde das Gebäude auf größtmögliche Synergien untersucht. „Wir werden jetzt zwar eigene Büros für Führungskräfte und für die Jugend haben“, erläuterte Boy auf Nachfrage dieser Zeitung. „Aber dafür haben wir einen gemeinsamen großen Schulungsraum, der unterteilbar ist.“ Es werde gemeinsame Toiletten und Treppenhäuser geben, eine Waschhalle sowie eine Werkstatt, die zwar „räumlich getrennt ist, aber Platz genug bietet für beide“.

Warum es für diese Erkenntnisse eines externen Büros bedurfte, dazu gibt es keine klare Stellungnahme. Dem Vernehmen nach aber ging es im Kern um fehlende Erfahrungswerte im Bau von Feuerwehrgerätehäusern. Das letzte Mal befasste sich Langenhagen damit vor rund 40 Jahren in der Kernstadt. Zum anderen empfiehlt ­k-plan einen entspannteren Umgang mit dem Auftrag, das Gebäude als Niedrigenergiehaus zu bauen. Dies ergebe beispielsweise bei einer Fahrzeughalle, die ständig geöffnet werde, nur wenig Sinn. Der Rat wird erst Anfang kommenden Jahres entscheiden. Für einen Beschluss am gestrigen Montag fehlte die Beratung im Fachausschuss. Bei der Festlegung der Tagesordnung war der Punkt vergessen worden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr