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Flüchtlinge ziehen in alten NP-Markt

Kaltenweide Flüchtlinge ziehen in alten NP-Markt

Seit einigen Wochen ist in dem ehemaligen NP-Markt in Kaltenweide gewerkelt worden. Nun soll die Immobilie von Flüchtlingen als Übergangsquartier bezogen werden. Zuvor schaut sich dort noch der Ortsrat um. Zudem gibt es ein Treffen von Vereinen und Verbänden, wie den Neubürgern geholfen werden kann.

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Die Flüchtlinge sollen vorübergehend in diesem ehemaligen NP-Markt untergebracht werden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Bereits seit Monaten hat der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) einen Arbeitskreis in Sachen Flüchtlingshilfe eingesetzt. Auch der Ortsrat Kaltenweide ist nicht untätig geblieben. Nach Auskunft von Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr sind sämtliche Vereine und Verbände des Ortes sowie Vertreter der Kirchengemeinde zu einem Treffen eingeladen worden. „Allerdings will der Ortsrat dem Arbeitskreis der Bfk nicht dazwischenfunken“, betont Langrehr auf Anfrage.

Doch bei dem Treffen in dieser Woche soll ausgelotet werden, zu was die Vereine und Verbände bei der Flüchtlingsbetreuung in der Lage seien, betont er. „Denn ohne deren Hilfe und Unterstützung ginge das nicht.“ Er ist sich zudem sicher, dass sich die Vereine und Verbände in den vergangenen Wochen bereits viele Gedanken gemacht haben, wie eine Unterstützung aussehen könnte. „Wir wollen gemeinsam etwas bewegen“, ist Langrehr überzeugt. „Der Ortsrat will lediglich anschieben“, sagt der Ortsbürgermeister weiter.

Und Eile sei geboten. Langrehr rechnet damit, dass bereits ab dem 18. Januar die ersten 20 bis maximal 30 Flüchtlinge in den zur Notunterkunft umgebauten NP-Markt an der Kananoher Straße einziehen werden. Die Ortspolitiker schauen sich die Immobilie ebenfalls noch in dieser Woche an.

Wie berichtet, hatte die Stadt Langenhagen im vergangenen Oktober das leerstehende Gebäude samt knapp 2500 Quadratmeter großen Areal gekauft. Im Anschluss hatten Handwerker über Wochen den ehemaligen Supermarkt zur Unterbringung von Schutzsuchenden umgebaut.

Gleichwohl: Langrehr ist sich im Klaren, dass die in Kaltenweide zunächst unterkommenden Flüchtlinge dort nicht allzu lange wohnen bleiben. Zwar könnten einige gegebenenfalls in den an der Pfeifengrasstraße gerade entstehenden Containern vorerst untergebracht werden. Doch ein Großteil werde Kaltenweide dann auch wieder verlassen. „Wir sind uns bewusst, dass diese Fluktuation unsere Integrationsbemühungen erschweren wird“, sagt Langrehr. „Wir wollen dennoch helfen.“ Aus diesem Grund sucht er auch weitere ehrenamtliche Helfer. Wer Interesse hat, kann sich an den Ortsbürgermeister unter Telefon (05 11) 77 26 93 und per E-Mail an WLangrehr@t-online.de wenden.

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