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Flüchtlingsarbeit bekommt Struktur

Langenhagen Flüchtlingsarbeit bekommt Struktur

„Ich glaube, dass sich noch viel mehr Menschen ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit einbringen würden, wenn sie dafür einen konkreten Ansatzpunkt hätten“, sagt Pastorin Bettina Praßler-Kröncke. Im kommenden halben Jahrfinanziert der Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen einen Stellenanteil für die Koordination der Flüchtlingsarbeit in den Langenhagener Kirchengemeinden.

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Bettina Praßler-Kröncke (3. von rechts) stimmt sich mit Haupt- und Ehrenamtlichen der Kirchengemeinden ab (von links): Pastor Claus Venz (Kaltenweide/Krähenwinkel), Pastor Falk Wook (Godshorn), Marion Doering (Emmaus Langenhagen), Pastor Frank Foerster (St. Paulus Langenhagen), Superintendent Holger Grünjes und Elke Zach (Emmaus Langenhagen)

Quelle: Andrea Hesse

Langenhagen. Die Pastorin der Elisabethkirchengemeinde sieht einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der Flüchtlingsarbeit im Management der Freiwilligen: „Ich werde als verlässliche Ansprechperson für die Kirchengemeinden, für die Freiwilligen und für die Stadt zur Verfügung stehen“, erklärt sie. Sie sehe es als ihre Aufgabe an, Bedarf und Angebot zusammenzubringen, kräftezehrende Parallelstrukturen zu vermeiden und Unterstützungsangebote für die Freiwilligen zu organisieren. „Wir müssen die Angebote bündeln und Struktur reinbringen“, ist sie überzeugt. Ab dem 1. Februar wird sie diese Aufgabe anpacken. Möglicherweise - dies wird sich erst herausstellen, wenn die Arbeit angelaufen ist - ist auch die Einrichtung einer Steuergruppe sinnvoll, bei der die Fäden der Flüchtlingsarbeit zusammenlaufen.

Seit rund 16 Jahren ist Bettina Praßler-Kröncke in Langenhagen als Gemeindepastorin tätig. Sie kennt die kirchlichen und städtischen Strukturen gut und ist vielfach vernetzt. Da ihre Tätigkeit sich nicht auf die Elisabethkirchengemeinde beschränken wird, sondern ganz Langenhagen einschließlich der Ortsteile in den Blick nimmt, ist dies eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen. Ihre Aufgabe ist es auch, die verschiedenen Willkommensgruppen in der Stadt untereinander und mit der Stadtverwaltung in einen Austausch zu bringen: „Es muss nicht jeder Fehler mehrmals gemacht und alles Gute immer wieder neu erfunden werden“, sagt sie.

Die Viertelstelle, die Bettina Praßler-Kröncke für die Koordination der Flüchtlingsarbeit zur Verfügung steht, dient auch dazu, die Tätigkeit einer Diakonin oder eines Diakons in der Emmaus-Gemeinde vorzubereiten. Für diese Stelle, die ab März eingerichtet wird, stellt die hannoversche Landeskirche zusätzliche Mittel für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung.r

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