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Flughafen fordert Unterstützung von Politik

Langenhagen Flughafen fordert Unterstützung von Politik

Der Flughafen Langenhagen will neue Gewerbeflächen entwickeln - und hofft dabei auf Unterstützung von Stadt und Land.

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Michael Hesse informiert über die Wünsche des Flughafens.

Quelle: Malecha

Langenhagen. Die Stadt könne zurzeit keine großen Flächen für Gewerbe- und Industrieansiedlungen bieten, obwohl der Bedarf bestehe, sagte Flughafen-Prokurist und Bereichsleiter Immobilien, Michael Hesse, bei der Jahresversammlung des Bürgerforums Pro Hannover Airport am Freitagabend. "Die Flächen um den Flughafen sind verkehrstechnisch optimal gelegen." Aber es gebe dort bislang kein Baurecht für großbetriebliches Gewerbe und Industrie. "Hier würden wir uns mehr Mut und Entschlossenheit von Seiten der Politik wünschen, um die Entwicklung voranzutreiben", sagte Hesse. Der Flughafen wünsche sich schon lange, Flächen an der Münchener Straße sowie den ehemaligen Parkplatz für die ehemalige Internationale Luftfahrtausstellung zu entwickeln. Alleine an der Münchener Straße könnte man ein Areal von bis zu 285.000 Quadratmetern schaffen. 

"Die Ablehnung gegen die Ansiedlung von Logistikern von Seiten der Politik sind bauchgetrieben", kritisierte Hesse. Denn die Betriebe würden viele Stellen in allen Bereichen, von der akademischen bis zur kaufmännischen Arbeitskraft, schaffen.  "Durch die Bereitstellung von Flächen für großbetriebliches Gewerbe erhält Langenhagen seine Attraktivität für die Ansiedlung neuer Unternehmen, deckt den Erweiterungsbedarf von ansässigen Betrieben und verhindert die  Abwanderung von Wirtschaftskraft", sagte er. 

Dass auch von Seiten des Landes ein Interesse an der Entwicklung um den Flughafen besteht, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte (SPD), zugleich SPD-Chef in Langenhagen und Ratsmitglied. "Die fundierten Planung im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) schafft gute Voraussetzungen", sagte er. Nun seien Land, Stadt und Flughafen gemeinsam gefordert. "Die Stadt muss bei der Planung allerdings zwischen Nutzen und Lasten abwägen und versuchen, die Konsequenzen einer Entwicklung abzufedern", sagte Stadtbaurat Carsten Hettwer. 

Von Lisa Malecha

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