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Freies WLAN nur zur Evakuierung

Langenhagen Freies WLAN nur zur Evakuierung

Kostenloses WLAN hat die Stadt während der Bombenräumung für das Rathaus eingerichtet - noch aber sind nicht alle rechtlichen Aspekte abschließend geklärt. Deshalb wird das Netz wieder abgeschaltet. Darauf weist Bürgermeister Mirko Heuer hin, der zugleich die Arbeit des Stabes lobt.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Langenhagen. „Wir müssen beim WLAN dafür sorgen, dass Nutzer nicht alle Seiten im Internet aufrufen können“, sagte Heuer am Dienstag in einem Pressegespräch und verwies auf rechtliche Fragen, die noch zu klären seien. Um aber den Journalisten während der Evakuierung am Sonntag gute Arbeitsbedingungen bieten zu können, habe seine Verwaltung den Hotspot eingerichtet. „Aber nur vorübergehend“, betonte er.

Kostenfreies WLAN (eine drahtlose Verbindung ins Internet) für das Stadtzentrum hatte im Januar die rot-grüne Ratsmehrheit gefordert. Ob und wie dies umgesetzt werden kann, prüft die Verwaltung. Seit 26. Juni testet die Bücherei einen Hotspot. „Wenn die Testphase abgeschlossen, ausgewertet und das Ergebnis positiv ist, soll ein Hotspot für den Wartebereich des Bürgerbüros eingerichtet werden“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl. Dann folge die VHS.

Mit Blick auf die Bombenräumung stellte Heuer sich sowohl im Rat als auch im Pressegespräch mit aller Deutlichkeit vor den Stab unter anderem mit Mitarbeitern der Verwaltung, der Landesbehörde für Straßenbau, der Polizei und der Hilfsdienste. Sie hätten sehr gute Arbeit geleistet.

Rund um die Bombenräumung hatte es wiederholt Kritik an unklaren Formulierungen gegeben, beispielsweise an Aussagen, bis wann die Betroffenen ihre Wohnungen verlassen müssten. Irritationen brachte auch die nachträgliche Änderung der gesperrten Autobahn 2 in Richtung Osten mit sich: Langenhagener waren frühzeitig mit ihren Autos gestartet, weil sie mögliche Behinderungen vermeiden wollten, andere nutzten weiträumige Umleitungen, obwohl die Autobahn in Richtung Osten noch frei war. Auch die Einsatzorte und die Reihenfolge der Räumung waren von der Stadt vorab nicht mitgeteilt worden. Diese Kritik an den Behörden und den Einsatzkräften wies der Bürgermeister ebenso vehement zurück wie die Frage, ob sich eine Task- force als übergeordnete Einheit um die Evakuierungen kümmern solle. „Der Stab ist die Taskforce“, sagte er.

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