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Stadt ändert die Radweg-Pläne

Langenhagen Stadt ändert die Radweg-Pläne

Die Stadt hat ihre Pläne zur Anlage von Rad- und Fußweg am Armslohweg noch einmal komplett überarbeitet. Statt Parkstreifen wird dort nach dem Willen der Politik ein vier Meter breiter kombinierter Weg für Radler und Fußgänger geplant. Das wird am Mittwoch in einer Sondersitzung dem Verkehrsausschuss vorgestellt.

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Nach dem Willen der Langenhagener Kommunalpolitik soll es am Armslohweg keine Parkstreifen für Kraftfahrzeuge gegen. Stattdessen soll der Rad- und Fußgängerverkehr dort höchste Priorität erhalten.  f

Quelle: Sven Warnecke

Godshorn. Die ursprünglichen Pläne der Langenhagener Stadtverwaltung sahen auf der Erschließungsstraße für das neue Gewerbegebiet „Westlich Münchner Straße“ zunächst keine besondere Radwegeführung vor. Doch das hatte für Protest aller im Rat vertretenen Parteien gesorgt – auch bei den Langenhagenern Vertretern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC).

In der Folge entwickelten die Verkehrsplaner im Rathaus fünf verschiedene Varianten – Kosten von bis zu 340000 Euro –, wie der Rad- und Fußgängerverkehr den Armslohweg sicher passieren kann. Doch auch diese fielen in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses durch. „Wir machen aus einer kleinen Sache ein Riesending“, kritisierte Lutz Döpke (CDU) auch angesichts der Kosten. Er wie auch sein Ratskollegen Karl-Heinz Dahlke von der SPD wollen lediglich erreichen, dass sich Radfahrer auf dem vermutlich vom Schwerlastverkehr stark befahrenden Armslohweg sicher bewegen können.

Stattdessen wurde angeregt, den Weg als Erschließungsstraße derart auszubauen, dass komplett auf Parkstreifen für Kraftfahrzeuge verzichtet werden kann. „Allein aus Sicherheitsgründen“, wie die Ausschussvorsitzende Gudrun Mennecke (SPD) hervorhob. Denn die dort parkenden Lastwagen versperrten derart die Sicht, dass speziell Radfahrer nur schwer zu sehen seien.

Auch diesem Wunsch ist die Verwaltung nun nachgekommen. In einer eigens für den Mittwoch, 15. Juni, um 17.45 Uhr anberaumten Sondersitzung des Verkehrsausschusses wird die Verwaltung nach Auskunft von Stadtbaurat Carsten Hettwer eine weitere Variante komplett ohne Parkstreifen vorstellen. „Ich hoffe, dass damit die Wünsche der Politik erfüllt sind“, sagt er am Dienstag auf Anfrage. Der Plan sieht neben einer 6,50 Meter breiten Fahrbahn für den Armslohweg auf der Nordseite einen vier Meter breiten Streifen für Fußgänger und Radfahrer vor, den sie in beide Richtungen benutzen dürften, erläutert Hettwer. Zudem sei der Einmündungsbereich des Armslohweges auf die Münchner Straße erneut überarbeitet worden. Einen Vorteil hat das auch: die Variante ist günstiger. „Auch wenn das nicht ausschlaggebend war“, betont der Stadtbaurat.

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Auch die Einmündung des Armslohweges auf die Münchner Straße ist von den Verkehrsplanern noch einmal überarbeitet worden.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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