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Gelungener Start für Azubi21

Langenhagen Gelungener Start für Azubi21

Azubi21 ist erfolgreich gestartet. Trotzdem wollen die nordöstlichen Kommunen das Internetportal, durch das potenzielle Auszubildende und Unternehmen zusammengebracht werden sollen, weiter befeuern.

Langenhagen. Die Erwartungen seien übertroffen worden, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschafts- und Bildungsdezernent der Region Hannover - so gut habe sich das Internetportal Azubi21 seit seinem Start im August entwickelt. Regionsweit sind aktuell 506 Unternehmen angemeldet und bieten ihre Ausbildungsplätze, Praktika sowie Plätze für duale Studiengänge an. Doch neben aller Freude über den gelungenen Auftakt will die Region nun für weiteren Zulauf beim Portal sorgen. Dafür sind gestern gleich vier Bürgermeister der nördlichen Gemeinden im Langenhagener Ratssaal zusammengekommen.

Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, dessen Verwaltungsgebiet allein 14 Prozent der bisher beim Portal registrierten Betriebe umfasst, möchte nun auch die kleineren Unternehmen im Schatten von Flughafen und MTU auf das Portal ziehen sowie in den Schulen aktiv werden.

Für seinen Kollegen aus Burgwedel, Axel Düker, liege der Erfolgsfaktor auch in dem übergreifenden Angebot zwischen den Gemeinden. „Da kann man aus Langenhagen in Burgwedel gucken oder auch umgekehrt.“

Zudem sei die modern gestaltete Plattform ansprechend, sagte Isernhagens Bürgermeister Arpad Bogya. Er erhoffe sich dadurch auch eine Qualitätssteigerung der Bewerber, da seine Gemeinde selbst mit zwei Stellenangeboten auf dem Portal vertreten sei. Auch für den Bürgermeister der Wedemark, Holger Zychlinski, sei das Angebot von Azubi21 sehr gut auf die Zielgruppe zugeschnitten.

Täglich kämen aus den insgesamt 18 teilnehmenden Gemeinden fünf weitere Betriebe auf dem Portal hinzu, hieß es nach Angaben der Region. Dennoch sollten Betriebe weiter gezielt angesprochen werden, sagte Dezernent Franz. „Auch gerade im nordöstlichen Bereich, da es der wirtschaftlich stärkste Bereich der Region ist.“ In Langenhagen sind bereits 70 Betriebe registriert, in Isernhagen sind es 40, Burgwedel steuert 35 Unternehmen bei, und aus der Wedemark kommen 18 weitere dazu. Gemeinsam stellen die nördlichen Kommunen damit rund 32 Prozent des bisherigen Angebots an Ausbildungsbetrieben.

Dieser Trend solle sich nachhaltig entwickeln, sagte Düker. „So wie es angelaufen ist, sind wir auf dem richtigen Weg.“

Von Nils Oehlschläger

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