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Gemeindefest fällt wegen Bombenräumung aus

Godshorn Gemeindefest fällt wegen Bombenräumung aus

Noch bevor am 19. Juli zwei Verdachtspunkte in Langenhagen auf Bombenblindgänger untersucht werden können, gibt es bereits das erste Opfer: Die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten sagt schweren Herzens ihr für diesen Tag geplantes Gemeindefest ab.

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Sollte es zur Bombenräumung kommen, könnten Teile Godshorns evakuiert und Straßen abgesperrt werden.

Quelle: Warnecke/Archiv/Symbolbild

Langenhagen. Die Kirchengemeinde will auf Nummer sicher gehen. Denn zu groß sei die Ungewissheit, ob bei der Bombenräumung am 19. Juli nicht noch größere Teile Godshorns evakuiert werden müssten, teilten am Freitag der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Marko Balkenhol, und Pastor Falk Wook mit.

Die beiden erinnern dabei an die von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr beauftragten Sondierungsarbeiten auf der A 2 im Bereich Langenhagen. Falls dort weitere Verdachtspunkte gefunden werden, sei mit einer entsprechenden Ausweitung des Evakuierungsbereichs zu rechnen.

„Wir haben daher nach ausführlicher Beratung im Kirchenvorstand entschieden, unseren geplanten Open-Air-Gottesdienst und das anschließende Gemeindefest abzusagen“, erklärte Balkenhol. „Unser Dank gilt allen, die in den vergangenen Wochen und Monaten schon vieles dafür geplant, vorbereitet und geprobt haben.“

Nötig wäre das indes nicht gewesen. Schließlich hatte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für das Öffnen der Verdachtspunkte einen Zeitkorridor vom 9. bis 19. Juli ausgegeben. Die Stadt Langenhagen hatte sich indes für das dritte Juliwochenende entschieden. Dann läuft auch das Stadtfest.

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Bombenräumung in Langenhagen
Foto: Langenhagen steht eine weitere Bombenräumung bevor: Termin ist der 19. Juli.

Am Sonntag, 19. Juli, lässt die Stadt Langenhagen zwei Verdachtspunkte auf einen Bombenfund untersuchen. Dafür müssen in Brink, Wiesenau, Langenforth und Godshorn 12.200 Menschen ihre Wohnung verlassen, in Vahrenheide und Brink-Hafen sind 240 Personen betroffen. Jetzt hat die Stadt den Evakuierungsradius vorgestellt.

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