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Kirche funktioniert als Theaterbühne

Godshorn Kirche funktioniert als Theaterbühne

Kleinkunst in der Kirche - funktioniert das? Der Kulturring Godshorn zieht eine positive Bilanz, plant aber auch Nachbesserungen.

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Der Kulturring Godshorn freut sich über die gelungene Premiere im Gotteshaus.

Quelle: Nils Oehlschlaeger

Langenhagen. Der Aufwand hatte sich gelohnt. „Wir haben einen tollen Abend erlebt - mit einem super Künstler und zufriedenen Besuchern“, resümierte Detlef Euscher, Vorsitzender des Kulturrings Godshorn, später. Einige Arbeit sei nötig gewesen, um die Kirche in einen Spielort für Kabarett zu verwandeln, sagte Euscher bei seiner Begrüßungsrede auf der Bühne. „Wer die Godshorner Kirche kennt, weiß, wie viel ehrenamtliches Engagement aufgebracht werden musste.“ Das erntete reichlich Applaus - und der Aufwand hatte sich gelohnt. Am Eingang war eine Garderobe eingerichtet, nebenan eine Bar, der Innenraum mit Tischen und Stühlen gefüllt, und wo sonst der Altar zu sehen war, konnten die Zuschauer auf eine professionell ausgeleuchtete Bühne schauen, auf der Bauchredner und Puppenspieler Mario Reimer das Publikum mit seinen zotigen Parodien bestens unterhielt.

Das Dorfgemeinschaftshaus, der etatmäßige Spielort der Kulturring-Veranstaltungen, steht wegen einer möglichen Belegung mit Flüchtlingen vorerst nicht zur Verfügung.

„Es hat tatsächlich funktioniert, Theater-Atmosphäre in die Kirche zu zaubern“, sagte Euscher erfreut. Dafür sorgten nicht nur die mit schwarzem Stoff abgehängte Rückwand der Bühne, „die insgesamt sogar pompöser wirkte als im Dorfgemeinschaftshaus“, wie Euscher feststellte, sondern eben auch Tische und Stühle.

Im Unterschied zum Gebäude am Spielplatzweg (150 Plätze) konnten jedoch nur 128 Besucher zusehen. „Wir müssen uns mal Gedanken machen, ob wir auch die Empore nutzen können“, sagt der Vereinsvorsitzende. Weitere Nachbesserungen hält er für die Garderobe und die Bar für möglich, im Eingangsbereich erschien doch alles etwas eng. Gestört hat laut Euscher hingegen niemanden, dass die Besucher für den Toilettengang die Kirche verlassen und das benachbarte Gemeindehaus aufsuchen mussten.

Diese kleinen Optimierungen sollen dann bis zum 19. Februar umgesetzt werden, wenn der Kulturring wieder in die Kirche Zum Guten Hirten einlädt und diese dann wieder umgestalten muss.

So geht’s weiter beim Kulturring Godshorn

Für den Auftritt von Serhat Dogan am Freitag, 19. Februar, ab 20 Uhr muss der Kulturring Godshorn wieder die Kirche Zum Guten Hirten in eine Kleinkunst-Bühne verwandeln. Weiter geht es mit dem Gastspiel von Werner Brix am Sonnabend, 12. März, um 20 Uhr. Das Kabarett „Herkuleskeule“ ist am Freitag, 8. April, ab 20 Uhr zu sehen. Nach der Sommerpause berichtet Rena Schwarz am Freitag, 9. September, ab 20 Uhr über Trennungen für Fortgeschrittene. Martina Brandl tritt am Freitag, 21. Oktober, um 20 Uhr auf. Das Wochenende 5. und 6. November ist dann komplett in der Hand von Desimo, jeweils ab 20 Uhr. Das Ensemble Weltkritik gestaltet am Freitag, 9. Dezember, ab 20 Uhr die Abschlussveranstaltung des Jahres. Karten können unter der Adresse kulturring.godshorn@gmail.com vorbestellt werden.

Von Stephan Hartung und Nils Oehlschläger

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