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Bad: Geld reicht erst einmal

Langenhagen Bad: Geld reicht erst einmal

Die Hallenfreibad-GmbH prüft, wie der Betrieb bis zur endgültigen Schließung 2017 sichergestellt werden kann. "Restrukturierungen" zur Kostensenkung stünden an. Der SV Langenhagen kommt nach der Übernahme aller Gesellschaftsanteile Mitte Oktober zur außerordentlichen Versammlung zusammen.

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Für zweibeinige Besucher ist das Freibad inzwischen Geschichte. Am Freitag dürfen nochmal Hunde im Becken schwimmen.

Quelle: Neander

Godshorn. Knapp eine Woche nach der Vertragsunterzeichnung haben jetzt der Geschäftsführer der Gesellschaft, Stefan Otte, und sein Anwalt Gerold Papsch erstmals öffentlich Stellung bezogen. "Die Übernahme der Anteile der anderen Vereine sollte den Streit unter den Gesellschaftern beenden und somit die Lösung der wirtschaftlichen Probleme der GmbH fördern." Worin genau dieser Streit begründet sein sollte, wollte Otte auf Nachfrage nicht näher erläutern. "Der SVL hat jetzt die Verantwortung übernommen." Die Entscheidung sei mit dem Vorstand abgestimmt worden. Die übrigen Vereinsmitglieder sollen am Montag, 17. Oktober, informiert werden.

Ziel sei, jetzt zeitnah die "überraschend erfreulichen Zahlen des Septembers" mit den Ergebnissen der übrigen Sommermonate zusammenzutragen. "Danach werden wir mit der Stadt erläutern, wie genau die Übergabe der Anlagen nach Schließung des Bades erfolgen soll." Ein Angebot, wie viel Geld die GmbH noch in die Hand nehmen muss, um beispielsweise die Chlorgasanlage ordnungsgemäß zu übergeben, liege noch nicht vor. "Wobei ich einräume, dass dies längst hätte eingeholt werden müssen", so Otte.

Erst wenn diese Details alle geprüft seien, werde erörtert, in welcher Höhe die Stadt für das kommende Jahr um Unterstützung gebeten werden müsse. Bis zum Jahresende sei die Zahlungsfähigkeit gedeckt. "Alle Rechnungen sind bezahlt." Das Geld an die Vereine sei indessen noch nicht geflossen: "Es haben noch nicht alle ihre Kontoverbindung übermittelt", erläuterte Otte.

Gerüchten, die "Großspende" zur Ablöse der bislang beteiligten Vereine mitsamt aller damit verbundenen Kosten stamme von Paul Otte, wies sein Sohn Stefan zurück. Wer der Gönner sei, der auch einen Berater Otte zur Seite stellt, bleibe geheim.

Umso deutlicher wird Otte bezüglich der umgehend umzusetzenden Konsequenzen. "Die Gesellschaft wird jetzt genau ermitteln, wo verlustreiche Bereiche liegen und wie denen zu begegnen ist." Welche Schwimmbadbereiche von Kürzungen betroffen sein werden, will Otte im Oktober bekanntgeben.

Von Rebekka Neander

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