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Bombenverdacht: Polizei sprengt Paket bei UPS

Großeinsatz in Langenhagen Bombenverdacht: Polizei sprengt Paket bei UPS

Aufregung am Dienstagabend bei UPS in Langenhagen: Mitarbeiter des Paketdienstleisters entdeckten gegen 20.30 Uhr im Depot des Unternehmens ein Paket, das eine Bombe zu enthalten schien. Der nahe Flughafen musste für drei Stunden gesperrt werden. Entwarnung gab es erst um 0.45 Uhr.

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Alarm am Dienstagabend bei UPS in Langenhagen: Es gab einen Bombenverdacht.

Quelle: Christian Elsner

Langenhagen. UPS-Mitarbeiter haben am Dienstagabend beim Röntgen der Luftpostpakete im Logistikzentrum in Langenhagen ein verdächtiges Frachtstück entdeckt. Der Inhalt habe wie ein möglicher Sprengsatz ausgesehen, hieß es. 

Die Mitarbeiter verständigten die Polizei. Die Behörde schickte Bombenentschärfer auf das Gelände an der Straße Rehkamp. Die Experten untersuchten das betroffene Paket  - und forderten umgehend die Feuerwehr an. Die Polizei bat alle UPS-Mitarbeiter, das Gelände zu verlassen. Die Hallen wurden weiträumig abgesperrt, dann liefen weitere Untersuchungen.

UPS-Mitarbeiter entdecken beim Röntgen der Luftpostpakete im Logistikzentrum in Langenhagen ein verdächtiges Frachtstück. Der Inhalt sieht wie ein möglicher Sprengsatz aus. Die Polizei wird alarmiert.

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Nach HAZ-Informationen wurde das verdächtige Paket im Export-Bereich des Unternehmens entdeckt. Von dort werden die Pakete mit Sprintern zum Flughafen in Köln gebracht und in die ganze Welt verschickt.

Sprengstoffspürhunde waren am Einsatzort, um die Bombenentschärfer zu unterstützen. Auch die Johanniter bauten vor Ort ihre Einsatzwagen auf, um die Mitarbeiter von UPS und die Fahrer der Sprinter, die nicht arbeiten konnten, mit heißen und kalten Getränken zu versorgen.

Flughafen Langenhagen gesperrt

Auch die zusätzlich angeforderten Delaborierer der Bundespolizei konnten anhand der Aufnahmen eine tatsächliche Gefährlichkeit des Paketinhaltes nicht ausschließen, teilte die Polizei noch in der Nacht mit. Daraufhin wurde ein Sicherheitsradius verhängt, der nahezu das gesamte Firmengelände, sowie eine angrenzende S-Bahn-Linie umfasste. 

Auch der Fluughafen wurde ab 22 Uhr für drei Stunden gesperrt. Davon waren drei Maschinen betroffen. Ein Flugzeug aus London wurde wieder an seinen Ausgangspunkt zurückgeschickt. Eine Maschine aus Kopenhagen musste in Hamburg, eine weitere aus München in Osnabrück landen.

Gegen 0.45 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben. Die Entschärfer hatten mit einem Wasserstrahl-Schussgerät auf das Paket geschossen. Anschließend suchten die Spürhunde die Überreste des Paketes ab.

Der Inhalt des Versandstücks hatte sich zum Glück als harmlos herausgestellt.

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