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Ein Hauch von Indien im Ratssaal

Langenhagen Ein Hauch von Indien im Ratssaal

Mehr Einblick in das vielfältige Leben dieser Stadt geht kaum an einem Tag: Im Halbstundentakt haben sich gestern die Aktiven auf der Bühne abgewechselt – mit Chorliedern, Jagdsignalen, asiatischem Kampfsport, traditioneller und moderner Musik.

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Im Halbstundentakt wechseln die Akteure auf der Bühne im Rathaushof und im Rathaus.

Quelle: Bismark

Langenhagen. Wie viele Aktive zunächst die Bühne im Rathaushof, später im Ratssaal enterten, das vermag an diesem Sonntag niemand genau zu sagen. „Es waren mindestens 300 Leute dabei“, sagte Stefan Polzer von der Bürgerstiftung, die das Fest organisiert hatte. Sie lockten mindestens dreimal so viele Besucher ins Zentrum, bilanzierte Stiftungspräsident Claus Holtmann am Nachmittag durchaus zufrieden. „Wir müssen ja die vielen Konkurrenzveranstaltungen im Blick behalten“, sagte er.

Mit der Organisation des Festes verfolge die Bürgerstiftung zwei Ziele: Zum einen wolle sie ihre Arbeit noch mehr öffentlich vorstellen, zum anderen kommen die Einnahmen des Tages dem Do it!-Projekt mit den drei Säulen Fahrradbau, Hilfe bei der Tafel und das Erlernen von Hauswirtschaft zugute. Dass sich die verstärkte Werbung auszahle, zeige sich an neuen aktiven Mitstreitern im Vorstand und Präsidium der Bürgerstiftung, sagte Holtmann mit Blick auf die jüngsten Wahlen.

Wie die konkrete Arbeit aussehen kann, zeigten dann auch gleich die Chorklassen der Grundschule Godshorn. „Als die Schule damit vor zehn Jahren begann, suchte sie Sponsoren für die kleinen blauen T-Shirts. Und das haben wir gerne übernommen“, sagte Holtmann, der sechs Stunden lang durchs Programm führte. Dazu gehörte neben Jagdhornbläsern und Akkordeon, asiatischer Kampfkunst und Tanz auch ein Ausflug nach Indien: Der zwölfjährige Abheek Dutta spielte im Ratssaal auf der Sitar, einem dreisaitigen Instrument seines Heimatlandes. „Es sind heute seine ersten Auftritte“, sagte Holtmann – mit warmem Beifall würdigten die Besucher die musikalischen Soli und den Mut gleichermaßen.

Kulinarische Hilfe für den Tag kam von den Freiwilligen der Tafel, die mit selbst gebackenen Kuchen ein Büfett bestückten – der Erlös wiederum dient dann den Stiftungsprojekten.

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