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Besucher wünschen sich Gemüsebeet und Tafel

Krähenwinkel Besucher wünschen sich Gemüsebeet und Tafel

Eine Tafel für den Deutschunterricht, ein Beet zum Gärtnern, ein gutes Miteinander: Diese Wünsche für die Flüchtlinge in der Unterkunft am Bauernpfad haben Besucher am Donnerstagabend genannt.

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Der zuständige Sozialarbeiter Leif Möller erklärt den Besuchern den Aufbau der Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: Bismark

Krähenwinkel. Zum dritten Mal öffnete die Verwaltung eine Unterkunft für interessierte Langenhagener, ehe die Flüchtlinge sie bezogen haben. Nach dem ersten großen Ansturm an der Leibnizstraße und der Wiederholung an der Pfeifengrasstraße kamen nun gut 80 Besucher an den Bauernpfad.

Zu ihnen gehörten auch Brunhild und Friedrich Lücke, die durchaus beeindruckt ihren Rundgang beendeten. „Das ist zwar alles noch sehr unpersönlich, aber schön gebaut“, bilanzierte Friedrich Lücke. Er wünsche sich für die Flüchtlinge eine Fläche, auf der sie Gemüse anbauen und gärtnern können. Diese ist nach Aussage von Projektleiterin Denise Fontaine durchaus vorgesehen. Brunhild Lücke unterrichtet schon jetzt als Ehrenamtliche einige Flüchtlinge in Deutsch. Deshalb lag ihr Fokus auf dem Gemeinschaftsraum: „Der eignet sich gut zum Unterrichten, wir brauchen aber noch eine Tafel“, sagt sie und fügt hinzu: „So richtig mit Kreide.“

Seine Wünsche äußerte das Paar beim Rundgang durch die beiden Gebäude, die Platz bietet für bis zu 60 Kinder, Frauen und Männer. Etwa 1,6 Millionen Euro investiert die Stadt in den Bau der Häuser, deren Wohneinheiten jeweils drei Doppelzimmer umfassen. Hinzu kommen Küche und sanitäre Anlagen. „Ab Mitte August ziehen die ersten Bewohner ein“, kündigt Susanne Waas-Hanssen vom Sozialberatungsdienst an. Ihr Kollege Leif Möller, der Besuchergruppen ebenfalls durch die Zimmer führte, übernimmt die Betreuung der Flüchtlinge, ebenso wie für die Bewohner an der Leibnizstraße. Er ist per E-Mail leif.moeller@langenhagen.de erreichbar.

Auch Carina Richter nahm die Einladung der Stadt an: „Ich wünsche mir, dass die Neubürger sich gut integrieren“, sagt die Studentin. Es gebe ja in der Stadt genügend Angebote von Freiwilligen: „Wenn jeder an einem teilnimmt, dann ist allen in puncto Integration gut geholfen“, ist sie überzeugt.

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Brunhild und Friedrich Lücke plädieren für eine Unterrichtsraum und eine Fläche zum Gärtnern.

Quelle: Bismark
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