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Schüler übernehmen die Firmenleitung

Langenhagen Schüler übernehmen die Firmenleitung

Wie lässt sich eine elektrische Zahnbürste gut am Markt platzieren? Womit punkten Hersteller von Kopfhörern? Und welche Voraussetzungen muss ein elektrischer Bekleidungsberater erfüllen, damit Kunden ihn kaufen? Darüber haben jetzt Gymnasiasten eine Woche beraten - und ihr Unternehmen geführt.

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Elektrische Zahnbürste, Kopfhörer und ein intelligenter Bekleidungsberater - mit diesen Produkten wollen 18 Gymnasiasten ihre fiktive Firma erfolgreich am Markt etablieren. Als Gastgeber fungiert zum wiederholten Mal bei dem Planspiel die MTU Maintenance.

Quelle: Bismark

Godshorn. Die Schüler beteiligten sich am Planspiel Management Information Game, das das Bildungsnetzwerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) mit der MTU Maintenance organisiert hatte. Der Triebwerkhersteller bot neben seinen Räumen an der Münchner Straße auch mehrere Referenten. Sie zeigten den Jugendlichen das Unternehmen, stellten die Berufsbilder und Ausbildungsberufe vor. "Für uns ist das eine gute Möglichkeit, interessierten Nachwuchs zu werben", begründete Ausbildungsleiter Michael Siefkens das Engagement seines Unternehmens. 

Fünf Tage drehte sich für die Schüler alles um die Frage: Wie funktioniert ein erfolgreiches Unternehmen? Ob Bilanz und Erfolgsrechnung, Gewinn und Liquidität, Forschung und Entwicklung oder Marketing und Management - die Referenten griffen viele Themen auf. Und die Schüler nahmen die Anregungen für ihr fiktives Unternehmen gern auf, schließlich mussten sie ihre Produkte einen Abend lang präsentieren und am Ende auf einer Investorenkonferenz ihre Geschäftsergebnisse erklären. Die Angebotspalette umfasste - den BNW-Vorgaben zufolge - elektrische Zahnbürsten und Kopfhörer. Die Schüler entschieden sich beim dritten Produkt für einen intelligenten Bekleidungsberater, wie BNW-Organisator Andreas Mätzold sagte. 

In unterschiedlichen Gruppen erstellten die 18 Schüler die Grundlage für ihre Firma, kümmerten sich um die Logistik der Produkte ebenso wie um die Gehaltsfragen oder Werbekampagnen - aber wenig um ihre Arbeitszeit. "Die Tage waren schon ganz schön lang, weil wir zum Teil zu Hause weiter gearbeitet haben", sagt die 15-jährige Lena und fügt sofort hinzu: "Trotzdem war die Woche ganz toll." Sie habe sich für das Planspiel angemeldet, weil sie sich dafür interessiert habe, wie ein Unternehmen funktioniere. "Diese Erwartung hat sich erfüllt, das war meine beste Erfahrung." Beeindruckt habe sie zudem die MTU Maintenance als Gastgeber: "Bei der Betriebsbesichtigung haben wir alles gesehen, auch, wie groß die Turbinen sind", sagt die Gymnasiastin und lobt zudem, dass die Informationsblöcke der Referenten richtig gut gewesen seien. 

Ihrem Mitschüler Finn gefällt vor allem der Präsentationsabend: "Da konnten wir unser Produkt, den Bekleidungsberater, mal richtig vorstellen", sagt er. Es sei ein gutes Gefühl gewesen, etwas geschafft zu haben. Als positiv habe er auch empfunden, dass im Publikum etliche Unternehmer saßen, mit denen er dann Kontaktdaten habe austauschen können. Vor allem aber: "Ich kann mir gut vorstellen, einmal in der Wirtschaft zu arbeiten." Ihn habe die Woche im Studienwunsch Wirtschaft bestärkt, sagt der 15-Jährige.

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