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Gymnasiums-Cafeteria besteht seit zehn Jahren

Langenhagen Gymnasiums-Cafeteria besteht seit zehn Jahren

Seit zehn Jahren können sich die Schüler und Lehrer dort stärken: Die Cafeteria des Gymnasiums besteht dank des unermüdlichen Einsatzes der Eltern weiterhin - trotz der konkurrierenden Mensa und eines ausgegliederten Jahrgangs.

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Die scheidende Cafeteria-Leiterin Rita Schössow (von links), Schulleiterin Gabriele Janke sowie die neuen Leiter Wilfried Kalis und Kirsten Wacker feiern zusammen mit Cafeteria-Gründerin Regina Reimers-Schlichte und der ehemaligen Schulleiterin Irene Kretschmer das zehnjährige Bestehen der Einrichtung. Natürlich gehört auch ein leckerer Kuchen dazu.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Die Cafeteria hat Zukunft im Gymnasium Langenhagen. Das ist nicht selbstverständlich, denn immerhin hatten die freiwilligen Helfer in den vergangenen zehn Jahren immer wieder mit Widrigkeiten zu kämpfen. Doch sie bleibt bestehen - und wie groß die Freude darüber ist, wird bei der Jubiläumsfeier deutlich, die an ein großes Klassentreffen erinnert.

Auch wenn die Mannschaft der Cafeteria derzeit insgesamt 32 Helfer umfasst, ist eine tägliche Besetzung noch immer nicht selbstverständlich. „Einige Personen müssen mehrmals die Woche einspringen“, sagt Wilfried Kalis. Er wird ab dem kommenden Jahr gemeinsam mit Kirsten Wacker die Leitung der Cafeteria von Rita Schössow übernehmen.

Als die Siebtklässler zu Beginn des Schuljahres übergangsweise in Container an die Friedrich-Ebert-Schule ausgelagert werden mussten, rechnete er bereits damit, dass der Betrieb eingestellt werden müsse. „Wir haben dann mal probeweise aufgemacht, und es hat sich gelohnt“, sagt er. Noch immer wäre der ehemalige Freistundenraum in jeder Pause gefüllt.

Schulleiterin Gabriele Janke begründet das mit der gemütlichen Atmosphäre der Cafeteria, denn auch im Angebot der Mensa fänden sich Brötchen und kalte Getränke. „Es geht offensichtlich nicht nur um die Nahrungsaufnahme“, sagt sie.

Doch eben dabei finden sich die Schüler wieder. „Das Angebot ist an die Wünsche der Schüler angepasst“, sagt Schülersprecherin Alicia Jungmann aus dem elften Jahrgang. „Wenn man sein Essen oder Trinken zu Hause vergessen hat, bekommt man dort alles“, pflichtet ihr Kollegin Melanie Günther bei. Für Achtklässler Rick Barteczko gehören Käsebrötchen und Apfelschorle inzwischen zur Grundversorgung, wie der Schülersprecher verrät.

Auch die ehemalige Schulleiterin Irene Kretschmer habe nur gute Erinnerungen an die Cafeteria, die zu ihrer Zeit am Gymnasium ins Leben gerufen worden war. „Wir haben sie immer gebraucht und brauchen sie weiter, auch wenn es immer schwieriger wird, Eltern zu finden.“ Aus diesem Grund sucht die Cafeteria weiter Unterstützung. Interessierte Eltern können sich bei Wilfried Kalis unter Telefon (0511) 736711 melden. Mirko Heuer, Bürgermeister und Vater zweier Gymnasiastinnen, schaute auch bei der Feier vorbei: „Allerdings habe ich neben meinem Job leider keine Zeit mehr, in der Cafeteria zu helfen.“

Von Nils Oehlschläger

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