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Hackerott investiert in Standort am Mühlenfeld

Langenhagen Hackerott investiert in Standort am Mühlenfeld

Gut 1,4 Millionen Euro investiert das Autohaus Hackerott in seinen Standort am Mühlenfeld: Dem Neubau der Firmenzentrale für 800.000 Euro folgt nun das Areal für die Gebrauchtwagen.

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Um 6000 Quadratmeter hat das Autohaus Hackerott seine Betriebsfläche erweitert.

Quelle: privat

Langenhagen. Seit 25 Jahren agiert das Familienunternehmen im Kreuzungsbereich Mühlenfeld/Hanseatenstraße. Und geht es nach Geschäftsführer Christian Hackerott, dann wird sich daran in den nächsten Jahren auch nichts ändern. „Unsere Investitionen sind ein Bekenntnis zu Langenhagen“, sagt Hackerott, dessen Unternehmen weitere Niederlassungen an der Schulenburger Landstraße in Hannover und in Laatzen betreibt.

Etwa 10.000 Quadratmeter umfasste der bisherige Langenhagener Firmensitz, nun kommen weitere 6000 Quadratmeter hinzu. „Dort werden wir künftig unsere Gebrauchtwagen platzieren und verkaufen“, kündigt der Chef an und fügt hinzu, damit stelle sich sein Unternehmen vor allem dem Onlinemarkt. „Wenn wir konkurrenzfähig sein wollen, dann geht das nur über die Größe.“

Das gilt seinen Angaben zufolge auch und insbesondere für die Mitarbeiter. Seit der Konzentration auf die VW-Markentöchter Seat und Škoda vor 15 Jahren expandiere das Unternehmen, seit etwa fünf Jahren steige die Zahl der Beschäftigen deutlich an. „Im nächsten Jahr werden wir die 100er- Marke überschreiten“, sagt der Firmenchef, der momentan 90 Mitarbeiter beschäftigt. Bereits für Januar plane er die Einstellung von fünf Mitarbeitern, im Sommer kommen zudem zehn neue Azubis in den Berufen Automobil- und Bürokaufleute, Kfz-Mechatroniker und Fachkraft für Lagerlogistik dazu. „Nach der Ausbildung stellen wir jeden ein, der bei uns bleiben möchte“, verdeutlicht Hackerott seine Firmenphilosophie und ergänzt, bei der Suche nach Nachwuchs setze er durchaus auch auf die Flüchtlinge, vor allem in den technischen Berufen. „Wir haben bereits vor fünf Jahren einen Syrer ausgebildet“, sagt er. Wer sich das Unternehmen anschaue, erlebe viele Beschäftigte mit einem Migrationshintergrund. „Das sehen wir als Bereicherung für unsere Firma“, sagt Hackerott, der schon jetzt „auf Tournee durch die Schulen“ geht, um Azubis zu finden.

Geschäft liegt in lokalem Markt

Seit Jahren führt das Autohaus Hackerott die Listen der Händler an, die besonders viele Seat und Škoda verkaufen – dabei leben die Kunden nach Aussage von Geschäftsführer Christian Hackerott fast ausschließlich in der Region Hannover. „Unser Geschäft ist auf den lokalen Markt ausgerichtet“, sagt er. Die Folge: Viele Autofahrer verbinden seinen Namen mit der Automobilbranche, was ja normalerweise durchaus gewünscht ist. Aktuell indes sieht sich Hackerott häufiger mit Nachfragen zur wirtschaftlichen Situation konfrontiert: „Die Menschen verwechseln uns schlicht mit einem Maschinenbau-Unternehmen fast gleichen Namens, das Insolvenz anmelden musste“, weiß er aus Gesprächen mit Kunden, aber auch Mitarbeitern. Da helfe nur aufzuklären, auch auf der eigenen Homepage und vor allem in persönlichen Kontakten.

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Von Redakteur Antje Bismark

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