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Händler übernehmen Markt am Kaltenweider Platz

Kaltenweide Händler übernehmen Markt am Kaltenweider Platz

Der Kaltenweider Wochenmarkt hat neue Betreiber. Die vier Händler, die derzeit regelmäßig dort stehen, übernehmen die Aufgabe von Irfan Demiray künftig selbst.

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Muhammet Atay kommt gern auf den Kaltenweider Platz, weil viele Stammkunden bei ihm einkaufen.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Vor zwei Jahren hat die Interessengemeinschaft Weiherfeld/Kaltenweide (IWK) den Markt auf dem Kaltenweider Platz ins Leben gerufen. Mitglied Irfan Demiray, Betreiber des Bistros Freshhouse, übernahm damals die Organisation mit Unterstützung der Stadt und der IWK. Mittlerweile hat der Gastronom das Bistro aufgegeben und damit auch die Marktorganisation.

Bei der Eröffnung vor 24 Monaten standen 12 Stände auf dem Platz. Mittlerweile ist die Zahl auf vier gesunken. „Dennoch haben wir hier ausreichend Stammkunden“, sagt Muhammet Atay, der kulinarische Spezialitäten aus dem Orient und Balkan verkauft, und ergänzt: „Wenn unsere Kunden Urlaub machen, gehen wir auch in die Ferien.“ Erst kürzlich war kritisiert worden, dass nur noch ein Händler auf dem Markt stand. „Dies war den Ferien geschuldet“, sagt Sandra Pflüger vom Forellenhof Wedemark. Mit zwei schulpflichtigen Kindern müsse ihre Familie in den Sommerferien Urlaub machen, wie andere auch.

Der Zusammenschluss der Kaufleute hatte den Wochenmarkt von Anfang an finanziell und mit Manpower unterstützt. Nach Auskunft von Dieter Treytnar, Vorstandsmitglied der IWK, sollen die Verträge zwischen Stadt und Betreiber Irfan Demiray gekündigt worden sein. „Er selbst ist nicht mehr Betreiber des Marktes“, sagt Treytnar. Seinen Informationen nach ist die Organisation nun in den Händen der Händler. „Weder die IWK noch BfK werden den Markt weiterführen“, erklärt Treytnar.

Dies bestätigt Atay. Gemeinsam mit seinen Kollegen Pflüger, Alexander Duda von der Fleischerei Osypka und Stephan Schönhoff, der Obst, Gemüse und auch Fleisch anbietet, will er die Organisation in die Hand nehmen.

Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr würde es sehr begrüßen, wenn die Händler die Organisation übernehmen würden. „Meine Unterstützung bei dem Vorhaben hätten sie“, sagte der Ortsbürgermeister auf Anfrage. Seinen Angaben zufolge gibt es auch Pläne, den Markt in die Helene-Lange-Passage umzusiedeln. „Aber da müssten noch genaue Absprachen mit dem Geschäftsführer des Rewe-Marktes erfolgen“, sagte Langrehr.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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