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Hegermarkt lockt Fährtenleser

Langenhagen Hegermarkt lockt Fährtenleser

Grandiose Idee, tolle Umsetzung: Engelbostels Hegermarkt mit seinem grünen Zusammenspiel von Jägern und Landwirten hat am Sonntag Leckermäuler, Fährtenleser und Jäger auf den Hof Tegtmeyer gelockt.

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Friedrich-Wilhelm Tubbe ist mit einer Ladung Kürbisse angereist.

Quelle: Chadde

Engelbostel. Wenn Vater und Onkel beim Hegering aktiv sind, dann hat man als Fährtenleser allerbeste Vorraussetzungen. Der kleine Jerome bringt mit seinen Fachkenntnissen sogar erfahrene Waidmänner zum Staunen, wenn er "Enten am Gang erkennt", wie sein Vater Martin Seeßelberg berichtet.

Onkel Ralf Seeßelberg ist 2. Voritzender im Hegering Langenhagen und präsentiert mit seinen Kameraden die ganze Bandbeite heimischer Wildtiere, die auf einem Wagen festgeschraubt sind. Hier können sich die Besucher von Engelbostels Hegermarkt informieren oder miträtseln. "Greifvögel und der Marderhund sind am Schwersten zu identifizieren", so Ralf Seeßelbergs Erfahrung. Einfacher ist es dagegen, einen Meisenkasten zu bauen. Denn die Bretter gibt es beim Hegering als Bausatz."Kinder sind herzlich eingeladen, während des Marktes einen eigenen Kasten zu fertigen, den sie dann im Garten aufhängen können", so Seeßelberg, der ganz kleinen Besuchern ein Malbuch mit Wildtiermotiven schenkt.

Prächtige Hingucker präsentiert der Heitlinger Friedrich-Wilhelm Tubbe am Nachbarstand, wo er einen ganzen Hänger mit orange leuchtenden Kürbissorten zeigt. Die finden reißenden Absatz. Tubbes persönlicher Favorit ist der Hokkaido, weil er sich perfekt für Suppen eignet und "ein tolles Aroma hat". Ob Senferie, Landschlachterei oder Thermomix-Präsentation: viele Anbieter des Hegermarktes setzen auf kulinarische Besonderheiten - und Dank der Godshorner wird dazu ein vollmundiger Rotwein aus der Pfalz kredenzt.

Während Engelbostels Ortsratsmitglied Hendrik Brandes seinen Hundewelpen Carlo über den Markt trägt, macht eine schlaue Krähe die große Flatter. Sie gehört zur Jagd-Falknerei von Manfred Haas, der außerdem einen beeindruckend großen Steinadler auf dem ledergeschützten Arm von Robert Peters platziert. Da ist es sicher besser, die Hundewelpen in Sicherheit zu bringen, haben sie doch perfekte Beutetiergröße.

Wer es süß mag, findet bei den Landfrauen Karin Boison, Gisela Schengber und Christa Mertens frische Waffeln und selbsgemachte Marmeladen. Zünftiger zeigt sich dagegen Immo Ortlepp aus Abbensen, der Jagdzubehör aus zweiter Hand anbietet und die Damen mit seiner Dirndl-Auswahl begeistert.

Gegenüber finden Romantiker farbenfrohe Herbstkränze von Sabine Swoboda oder stilvolle Vogelhäuschen von Angelika Lorat. Nur der Nachwuchs entsagt dem Konsum und bastelt lieber selbst. Elanur hat unter Anleitung von Waldpädagogin Hilke Tjarks eine Eule mit Gräsern und Beeren beklebt, während Fabio bei Waldpädagogion Ulrike Vollhardt eine Tasche mit verschiedenen Wildtier-Fährten bedruckt. Fazit: tolles Wetter, tolle Stimmung und ein regionales Angebot rund um Wald, Wild und Jagd, das mehrere hundert Besucher begeisterte.

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Fotostrecke Langenhagen: Hegermarkt lockt Fährtenleser

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Von PATRICIA CHADDE

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