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Herabfallender Ast verletzt Frau

Schulenburg Herabfallender Ast verletzt Frau

Hat die Stadt die Baumpflege vernachlässigt? Fakt ist, dass am Sonnabend eine 64 Jahre alte Schulenburgerin an der Dorfstraße von einem herabstürzenden Ast verletzt worden ist. Dort war bereits vor Monaten bei Sturm eine Kastanie umgestürzt. In der Folge wurden einige Stämme mit Farbe markiert. Eben auch der, der jetzt bei der Frau für einen Schlüsselbeinbruch gesorgt hat.

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Ein herabfallender Ast hat am Sonnabend eine Passantin getroffen und nach Polizeiangaben verletzt.

Quelle: privat

Langenhagen. Die Polizei Langenhagen vermutet eine Spätfolge des nächtlichen Unwetters: Eine 64 Jahre alte Schulenburgerin ist am Sonnabendmorgen beim Gassigehen an der Dorfstraße von einem herabstürzenden Ast getroffen und verletzt worden. Wie aus dem Umfeld der Frau zu erfahren war, zog sie sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Ein weiterer Ast fiel nach Angaben einer Sprecherin der Polizei auf einen dort geparkten VW Tiguan eines 71-Jährigen. Das Auto wurde im Bereich der Frontscheibe und der Motorhaube demoliert. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.

Laut Schulenburgs Feuerwehrsprecher Tim Grages wurden die Einsätzkräfte gegen 10 Uhr an die Dorfstraße gerufen. Nachdem sie unter Leitung von Ortsbrandmeister Jens Koch das Hindernis entfernt hatten, untersuchten die Feuerwehrleute auch mithilfe der aus Langenhagen angeforderten Drehleiter die weiteren Bäume nach Sturmbruch ab. Und tatsächlich entdeckten sie an einer weiteren Kastanie einen ebenfalls bereits angebrochenen Ast und sägten ihn ab.

Anwohner Michael Seffer ist indes sicher, dass der Unfall auch eine Folge der seiner Ansicht nach mangelnden Baumpflege durch die Stadt sein könnte. Im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete er, dass nach einem der letzten Stürme - seinerzeit stürzte eine der Kastanien an der Dorfstraße um - nach einer Kontrolle an einigen der Stämme rote Markierungen zu sehen gewesen sind. Eben auch an dem Baum, der nun seine Nachbarin verletzt hat.

Die Anwohner sind der Meinung, dass die Bäume weg und durch neue ersetzt werden müssen, sagte er. „Nicht nur ich habe den Eindruck, dass sich die Stadt gern um ihren Kernbereich kümmert, in den Ortsteilen die Pflege in allen Bereichen vernachlässigt, dafür aber gern Gebühren kassiert“, monierte Seffer. Er fordert die Stadt auf, sich der Bäume endlich anzunehmen. „Nicht auszudenken, wenn ein Mensch dort tödlich verunglückt.“

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