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Herrentoilette am Silbersee demoliert

Langenhagen Herrentoilette am Silbersee demoliert

Die Sanitäranlage am Silbersee konnte nur knapp eineinhalb Jahre genutzt werden: Nun ist zumindest der Teil für die Herren kaputt. Unbekannte haben die Einrichtung demoliert.

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Unbekannte haben die Herrentoilette am Silbersee demoliert. Sie muss
gesperrt werden.

Quelle: Stadt Langenhagen

Langenhagen. Den Mitarbeitern der Stadtverwaltung hat sich bei der Schadensaufnahme ein Bild der Zerstörung geboten. Die Mitte 2014 aufwendig sanierte Sanitäranlage auf der Westseite des Silbersees wurde von Unbekannten bereits einen Tag vor Weihnachten erheblich demoliert, teilte jetzt Stadtsprecherin Juliane Stahl mit. Als Konsequenz muss die Herrentoilette bis auf Weiteres gesperrt werden. Ersatz in Form einer Dixi-Toilette werde es kurzfristig aber nicht geben, sagte sie. Stahl rechnet für die Reparatur bis mindestens Mitte März, da zum Teil Sonderanfertigungen beschädigt worden sind, ein Ersatz entsprechende Lieferzeiten nach sich zieht. Die Stadt hat Anzeige erstattet.

Neben einer verbogenen Eingangstür fanden die Stadtbediensteten bei der Kontrolle auch zerstörte Fliesen, beschädigte und in Teilen aus der Wand gerissene Waschbecken. Stahl beziffert den entstandenen Schaden auf mindestens 6000 Euro.

Nachdem am 23. Dezember der Vandalismusschaden entdeckt worden war, hatten Mitarbeiter des Betriebshofes noch am gleichen Tag die stark verzogene Tür aus Sicherheitsgründen verbarrikadiert, berichtet die Stadtsprecherin.

Rückblick: Die Stadt hatte im Jahr 2014 eine lange in Langenhagen erhobene Forderung nach festen öffentlichen Toiletten umgesetzt. Denn immer wieder hatten vor allem Sportgruppen, die sich regelmäßig am Silbersee treffen, das Fehlen sauberer sanitärer Anlagen kritisiert. Zumal auch die dort provisorisch aufgestellten Dixi-Toiletten regelmäßig das Ziel von Randalierern geworden waren. „Seinerzeit wurden ehemalige Duschräume so umgebaut, dass in diesen eine Herren-, eine Damen- und eine Behindertentoilette eingerichtet werden konnten“, sagt Stahl. Das hatte sich die Verwaltung knapp 45.000 Euro kosten lassen.

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