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Heuer: Keine Konsequenzen nach Attacke

Langenhagen Heuer: Keine Konsequenzen nach Attacke

Die Langenhagener Stadtverwaltung plant nach dem Messerangriff eines 23 Jahre alten Flüchtlings in einer städtischen Asylunterkunft an der Ziegeleistraße in Godshorn keine Konsequenzen oder verschärfte Sicherheitsvorkehrungen.

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Bürgermeister Mirko Heuer sagt, dass der Sicherheitsdienst nicht dafür da ist, die Umgebung einer Notunterkunft zu beschützen, sondern die Bewohner der Einrichtung selbst.

Quelle: Archiv

Langenhagen. Der Mann aus dem Sudan hatte am Sonntagmorgen einen Mitbewohner aus Liberia mit einem Messer attackiert und dabei verletzt. Am Montag schickte ein hannoverscher Richter den Mann wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in Untersuchungshaft.

Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer sagte am Dienstag auf Anfrage allerdings auch, dass für die in dem ehemaligen NP-Markt in Kaltenweide geplante Notunterkunft durchaus ein Sicherheitsdienst in Erwägung gezogen wird. Je nach Belegung, wenn etwa fünf verschiedene Ethnien dort untergebracht werden müssten. Allerdings sei das Sicherheitskonzept bereits vor dem Vorfall am Sonntag geplant gewesen, betont Heuer.

In den sozialen Medien machte zwischenzeitlich die Forderung die Runde, die Stadt Langenhagen müsse sich auch um die Sicherheit der Bürger kümmern. Heuer sagt dazu, dass der Sicherheitsdienst nicht dafür da ist, die Umgebung einer Notunterkunft zu beschützen, sondern die Bewohner der Einrichtung selbst.

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