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Historische Tomatenpflanzen kehren zurück

Langenhagen Historische Tomatenpflanzen kehren zurück

Im vergangenen Jahr haben ihm die Kunden die Pflanzen fast aus der Hand gerissen. Die gute Nachricht für alle Interessierten ist: Der Pflanzenverkauf von historische Tomatensorten kehrt Ende April wieder nach Langenhagen zurück.

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Viele Besucher nutzten den Tomatenmarkt im Vorjahr. Im Hintergrund (Zweiter von rechts) ist Werner Kirschning zu sehen.

Quelle: Stephan Hartung (Archiv)

Langenhagen. „Die Leute haben sogar bei uns angerufen und nachgefragt“, berichtet Werner Kirschning und gibt zu, „dass das für eine Wiederholung motiviert, lange Zeit wussten wir es selbst noch nicht“. Am Sonnabend, 29. April, findet von 8 bis 12 Uhr der Verkauf auf dem Marktplatz in Langenhagen statt.

Verkauft werden am Sonnabend Pflanzen der Gärtnerei Nötel aus Jeinsen. Nötel hat weltweit mehr als 300 verschiedene Sorten gesammelt und vermehrt. Dabei wird zum Schutz der Moore nur torffreies Substrat und Kompost verwendet. Bereits seit acht Jahren unterstützen Werner Kirschning und seine Familie die Aktion durch Verkauf an einem Tag im Jahr. Dieser hat zum Ziel, historische Sorten zu erhalten, unterstützt durch den BUND und VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt). Der finanzielle Überschuss wird für Naturschutzprojekte verwendet. In diesem Jahr profitieren Mauersegler davon, die als Gebäudebrüter im Zuge von Wärmeschutzmaßnahmen an Gebäuden ihre Brutnischen verlieren, kündigt Kirschning an.

Kirschning blickt vor dem Verkaufstermin zurück in die Historie. „Tomaten gehörten schon immer zum Lieblingsgemüse in Deutschland. Früher fehlten Tomaten in keinem Garten. Von den schönsten Früchten legte man Samen für das nächste Jahr zurück oder tauschte auch mit dem Nachbarn.“ Die roten Früchte wurden seiner Information nach bevorzugt, obwohl es weltweit hunderte Sorten verschiedener Farben und Formen gibt. Geschmacklich waren die Sorten fast immer gut – nicht als ein Ergebnis der Sorte, sondern wegen der vollen Ausreifung am Strauch.

Von Stephan Hartung

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