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Hitze trocknet weitere Teiche raus

Gefahr für Fische und Pflanzen Hitze trocknet weitere Teiche raus

Die anhaltende Hitze sorgt nicht nur für Freude: Städtische Gewässer trocknen langsam aus und bringen die Fische in Gefahr. Der Bürgermeister wehrt sich gegen den Vorwurf, die Verwaltung habe zu spät reagiert.

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Ratsherr Werner Knabe hat diese stattliche Anzahl an Hechten und eine Rotfeder nicht mehr retten können.

Quelle: Privat

Langenhagen. Nicht nur in den Stadtparkteichen gibt es aktuell Probleme. Auch im Brinker Park droht in einem Gewässer den Fischen wegen des von der Hitze ausgelösten Sauerstoffmangels der Tod. Darauf machte Bürgermeister Mirko Heuer jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung aufmerksam. Darin weist er zudem Kritik zurück, die Verwaltung hat bei der Misere in den Teichen des Stadtparks viel zu spät reagiert.

Vielmehr habe der Fischereiverein zunächst versichert, dass den Lebewesen in den Teichen keine Not drohe. Als das sich jedoch Anfang der Woche schlagartig änderte, sei sofort reagiert worden, betont Heuer. Zudem wurden im Anschluss an die Abfischaktion des Vereins Mitarbeiter der Stadtentwässerung beauftragt, möglichst viele Fische aus dem nördlichen Teich herauszuholen und in das noch reichlich Wasser führende südliche Gewässer zu setzen, berichtet der Verwaltungschef. „Doch wir können auch nicht verhindern, dass Fische sterben“, sagt Heuer bedauernd. „Wir haben alles Mögliche getan.“

Zwischenzeitlich erarbeitet die Verwaltung eine Bürgerinformation. Auch als Antwort auf ein in Langenhagen kursierendes Flugblatt. Darin werden der Stadtverwaltung heftige Vorwürfe ob des Fischsterben gemacht. Zumal immer wieder moniert wird, dass es doch ein nunmehr sichtbares Rohrsystem in den Teichen gibt. Doch diese Schläuche dienen ausschließlich der Belüftung und nicht der Bewässerung, betont Heuer.

Unterdessen ist auch Ratsherr Werner Knabe (BBL) am Donnerstagabend noch einmal zu einem Fischzug aufgebrochen. Die von ihm in dem nunmehr nahezu ausgetrockneten Teich aufgeklaubten neun Hechte waren allerdings bereits tot. „Für mich steht - trotz aller gegenteiliger Äußerungen seitens der Verwaltung - fest, dass die Abfischaktion vom 30. Juni viel zu spät erfolgte“, meint Knabe. Für die Zukunft und die mögliche Gestaltung des Areals wünscht sich der Ratsherr nicht nur den Rat von Experten, sondern auch eine entsprechende Bürgerbeteiligung. Denn der Protest habe gezeigt, dass den Menschen der Park wichtig sei.

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