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Wo Gartenfreunde eifrig Komposterde schippen

Langenhagen Wo Gartenfreunde eifrig Komposterde schippen

Wer das Beste für seinen Garten will, der muss eifrig Schaufeln. Beim Kompostmarkt des Abfallentsorgers Aha standen jetzt die Langenhagener geduldig an, um das wertvolle Gut mit Eimern und Säcken fortzuschaffen.

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Susanne Hartmann-Ahlhorn holt sich jedes Jahr jede Menge Kompost.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Mit diversen Gefäßen ausgerüstet strömten die Selbstabholer aus allen Ecken der Stadt auf das Parkplatzgelände an der Theodor-Heuss-Straße – und wie in den Vorjahren war der Andrang so groß, dass sich vor den beiden Containern insbesondere in der ersten Stunde lange Schlangen bildeten.

Susanne Hartmann-Ahlhorn war mit Vater Helmut Hartmann und seinem Kombi aus der Flughafenstadt gekommen. Sie holten Kompost für ihren 2000 Quadratmeter großen Garten. „Der ist gut für die Beete und deshalb kommen wir jedes Jahr wieder“, sagte die 50-Jährige. Mit Fahrzeug und einem Anhänger rollte Heinz Wolkenhauer aus Kaltenweide an. Zehn große Pflanzkübel füllte er mit dem Dünger. „Ich mische den Kompost mit dem Mutterboden und erhalte somit mehr Nährstoffe“, erklärte der Hobbygärtner.

20 Tonnen hatte Aha dieses Mal angeliefert. Die ersten zehn Tonnen waren nach einer Stunde abgetragen. Die satte, schwarze Erde sei aus den Bioabfällen der Region Hannover entstanden, sagte Katrin Hampe, die für die Kompostierung und Biomasse bei Aha verantwortlich ist. „Kunden, die uns Grüngut bringen, bekommen ein hochwertiges Produkt wieder“, sagte die Diplomgeografin. Und der Kompost trage zur Verbesserung des Humus bei, ergänzte Hampe. Ihren Angaben zufolge wird der Kompost bei 
70 Grad erhitzt und ist somit frei von Unkraut.

Zwischendurch informierte Hampe Selbstabholer Gennadij Kusnezow über die Verwendung der Erde. „Kompost muss sparsam verwendet werden“, sagte die Kompost-Expertin und ergänzte: „Viel hilft nicht viel.“ Ihren Angaben zufolge reichen vier Liter pro Quadratmeter zum Nachdüngen.

Unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“ verteilt der Entsorgungsbetrieb den Kompost mit Gütesiegel. Laut Hampe ist er außerdem auf den Deponien in Lahe, Burgdorf und Kolenfeld kostenlos zu haben.

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Von Katerina jarolim-vormeier

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