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IGS-Basar feiert festliche Premiere

Langenhagen IGS-Basar feiert festliche Premiere

Der Weihnachtsbasar ersetzt das Weihnachtskonzert an der IGS - und das gelingt. Hunderte Besucher vergnügen sich bei den Konzerten und informieren sich an den Ständen.

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Die Bläserklassen zeigen ihr Können an den Instrumenten.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Man könne es nicht allen recht machen, sagte Projektleiter Claudius Netzel. Manch einer hätte sich das übliche Weihnachtskonzert gewünscht - dabei gab es auch beim ersten Weihnachtsbasar der IGS viel Musik, nur anders verpackt. „Alle drei Stunden gibt es ein Konzert“, sagte Netzel, „damit sich der Besucherstrom verteilt.“ Dem pflichtete auch Schulleiter Wolfgang Kuschel in seiner Begrüßung bei. „Im Mittelpunkt steht die Musik“, verkündete er, bevor die Bläserklassen ihre Fähigkeiten an den Instrumenten präsentierten.

Auch abseits der Bühne gab es viel zu erleben, so wie am Stand von Shaban, Hans, Christopher und Annaclara aus dem elften Jahrgang. Die Schüler hatten Speisen aus dem arabischen Raum mitgebracht, wie beispielsweise Börek. „Das hat eine Füllung aus Spinat und Käse“, sagte Shaban. Auch Baklava, Knafeh und Atayef standen auf der Speisekarte. Doch nicht nur mit Gerichten wurden den Gästen unbekannte Kulturen nähergebracht, sondern auch mit selbst gemachten Plakaten über Länder wie Syrien, Irak und Ägypten, die mit Fotos, Landkarten und der Nationalflagge versehen waren.

Fragen beantworten, aber auch selbst welche stellen wollten die Mitglieder des Integrationsbeirates. „Wir informieren die Besucher und erfragen im Gegenzug, was sie über uns denken“, sagte der zweite Vorsitzende Hamidou Bouba. So habe er die Erkenntnis gewonnen, „dass wir auf jeden Fall weitermachen sollen“. Der Zuspruch der Besucher gebe den Mitgliedern Mut und Kraft, sich weiterhin zu engagieren.

Auch der Erlös des Flohmarkts soll Flüchtlingen zugutekommen. Allein mit der Standgebühr sind 30 Euro eingenommen worden, sagte Organisatorin Ella Grove. „Was gut weggeht, sind Deko und Bücher“, sagte die angehende Abiturientin. Neben den Einnahmen vom Kuchenbüfett sowie anderen Speisen und Getränken soll sich auch der Verkauf von Smoothies gemeinnützig auszahlen. „Wir wollen den Schülern etwas Gesundes bieten“, sagte Schüler Robin Nickels. „Im Januar bringen wir Flyer mit Rezepten raus, damit die Schüler das nachmachen können“, fügte Niels Grote von der Organisation hinzu.

Für Projektleiter Netzel war es ein zeitweise hektischer Tag. Dennoch war er zufrieden - und stolz auf die Organisatoren des 13. Jahrgangs.

Von Nils Oehlschläger

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