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IGS will Eltern besser informieren

Langenhagen IGS will Eltern besser informieren

Auch die Eltern der IGS im Zentrum sollen künftig besser über die Planungen zur Erweiterung informiert werden. Rektor Timo Heiken nahm den jüngst gescholtenen Schulelternrat in Schutz und kündigt nun einen festen Informationsplatz auf der Homepage der Schule an.

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Auch die Eltern und Schüler der IGS an der Konrad-Adenauer-Straße sollen künftig schneller und besser über die Planungsfortschritte informiert werden.

Quelle: Neander

Langenhagen. "Den Schuh ziehe ich mir selber an." Die Kritik am Schulelternrat jedenfalls will IGS-Rektor Timo Heiken nicht gelten lassen. "Zwei langjährige Mitglieder des Schulelternrates haben die IGS im Sommer verlassen. Das Gremium musste sich erst neu konstituieren." Eltern hatten sich vor den Herbstferien beschwert, sie erführen über die Neu- und Umbaupläne der Gesamtschule weit weniger als zum Umzug des Gymnasiums.

"Ich kann diese Kritik verstehen", räumte Heiken jetzt auf Nachfrage ein. "Aber man muss auch sehen, dass es bislang auch vornehmlich um die Probleme des Gymnasiums ging." Nachdem der neue Standort per Ratsbeschluss nun festgelegt worden sei, "beginnt auch bei uns die Arbeit." So habe die IGS jetzt dem begleitenden Ingenieur-Büro Constrata jetzt ein Papier vorgelegt mit Beschreibungen "unserer pädagogischen Konzepte und wie wir uns beispielsweise einen Jahrgangsflur vorstellen". Stellung bezogen habe die IGS darin auch, wie sie sich die Nutzung der zu sanierenden Trakte E, F und G vorstellt. "Wir halten es für zweckdienlich, wenn diese Trakte als Fachräume ausgebaut werden. Den Neubau würden wir am liebsten für die Klassenräume vorhalten."

Mit eingeflossen in dieses Papier seien vordringlich die Erfahrungen, die Kerstin Brücken, Koordinatorin der Sekundarstufe I, sowie ihre Kollegin, die didaktische Leiterin Ulrike Bodenstein-Dresler, während der zweitägigen Bereisung modellhafter Schulen auf Einladung der Stadt gesammelt hatten.

"Wir werden jetzt dieses Papier auch den Eltern zur Verfügung stellen." Heiken will prüfen lassen, wie weit auf der schuleigenen Homepage im Internet ein fester Platz für Nachrichten rund um die Bauplanungen eingerichtet werden kann. Denkbar sei auch, dass Eltern dort in einem Forum ihre eigenen Ideen vorstellten. "Ich weiß derzeit aber nicht, ob das rechtlich möglich ist." Sollte dies nicht auf der Homepage umsetzbar sein, "freue ich mich sehr, wenn Eltern uns auf herkömmlichen Weg uns ihre Gedanken dazu mitteilen".

Heiken sieht im zeitlichen Zusammenspiel seiner frischen Amtsübernahme an der IGS, eines "weitgehend erneuerten" Kollegiums und der Erweiterungspläne durchaus einen Glücksfall. "Das schweißt zusammen." Für einen kompletten Neubau auch für die Gesamtschule, wie zuletzt vereinzelt vonn Bürgern in Sitzung des Planungsausschusses geäußert, würde sich Heiken jedoch nicht verkämpfen. "Nicht jeder Neubau ist vom ersten Tag an ein Segen für die Nutzer." Zudem sei der bisherige Standort "hervorragend". Zweifelsohne sei der Druck auf das Gymnasium derzeit ungleich größer. "Die können nicht einen einzigen Raum weiter nutzen, da sind wir in einer klar anderen Situation." Auf einer Schmerzskala rangiere das Gymnasium derzeit klar "bei 10", beton Heiken, "wir dagegen eher bei 7".

Der B-Trakt, der vor Bekanntwerden des Brandschutz-Desasters im vergangenen Jahr eigentlich als erstes abgerissen werden soll, wird nun laut vorliegender Planung wohl als letztes fallen. "Wir haben deshalb mit der Stadt abgestimmt, dass diese Zeit lang genug ist, um dennoch notwendige Umbauten zu Brandschutz und Schallisolierung jetzt anzugehen."

Von Rebekka Neander

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