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Im Juni haben mehr
 Menschen keine Arbeit

Langenhagen Im Juni haben mehr
 Menschen keine Arbeit

Die Stadt Langenhagen begegnet wieder einmal einem landesweiten Trend: Im vergangenen Monat ist die Erwerbslosenzahl leicht angestiegen. Gleichwohl geben die Zahlen nach Auskunft der Agentur für Arbeit keinen Grund zur Beunruhigung.

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In Langenhagen ist die Arbeitslosigkeit im Juni leicht angestiegen.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Langenhagen. Die Zahl der Menschen ohne Arbeit ist im Monat Juni in Langenhagen um acht auf 2127 Erwerbslose gestiegen, das sind 43 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Das teilte gestern die Agentur für Arbeit bei der Vorstellung der Monatsstatistik mit. Die Erwerbslosenquote beläuft sich auf 7,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie in der Flughafenstadt noch bei 7,2 Prozent. In der Langenhagener Geschäftsstelle meldeten sich im April 542 Menschen neu ohne Arbeit – 59 mehr als vor einem Jahr –, gleichzeitig beendeten aber 538 ihre Erwerbslosigkeit, 52 mehr als vor einem Jahr.

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im abgelaufenen Monat um 31 auf 808 unbesetzte Jobs gestiegen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es 187 mehr. Arbeitgeber meldeten im Juni 242 neue Stellen,
22 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1169 Meldungen von freien Stellen in der Agentur für Arbeit ein, ein Minus von 37 im Vergleich zum Vorjahr.

Angesicht der vorgestellten Zahlen wollte der Leiter der Langenhagener Geschäftsstelle der Arbeitsagentur, Michael Brandes, gestern auch nicht wirklich von einer Steigerung sprechen. Zumal sich speziell die Bereiche der Langzeitarbeitslosen, Schwerbehinderten und über 50-Jährigen weiter gut entwickelt hätten. Diese Gruppen wolle man weiter im Fokus behalten.

Den leichten Anstieg der Erwerbslosenzahlen erklärt Brandes mit dem Ende der Ausbildungszeit. Denn speziell in der Gruppe der unter 25-Jährigen seien die Zahlen im Juni um 20 auf 190 Erwerbslose gestiegen. Der Leiter der Arbeitsagentur sieht aber gute Chancen und ist „guten Mutes“, dass die, die eine Berufsausbildung erfolgreich beendet hätten, auch wieder rasch vermittelt werden könnten. „Wir gehen davon aus, das der Markt weiter aufnahmefähig ist“, betont Brandes gegenüber dieser Zeitung, „Stellen sind genügend da“. Andererseits hätten spezielle Branchen Schwierigkeiten, freie Arbeitsplätze zu besetzen. Dazu zählt Brandes etwa Handwerksbereiche wie insbesondere Metall und Elektro, Frisöre sowie aber auch Logistik auf.

Von Sven Warnecke

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