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Freies Netz für alle – im Rathaus

Langenhagen Freies Netz für alle – im Rathaus

Freier und vor allem kostenloser Internetzugang für alle: Das wird zumindestens in allen städtischen Gebäuden Realität. Bereits seit Ende Juli ist WLAN im Rathaus verfügbar. Sukzessive sollen andere Liegenschaften folgen – um etwa Wartezeiten zu verkürzen.

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Florian Alfert präsentiert die Antennen, die von den Routern in den städtischen Gebäuden gesteuert werden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Es hat zwar länger gedauert, als Bürgermeister Mirko Heuer gehofft hatte. Doch nun ist sein Wunsch Wirklichkeit geworden: Die Besucher im Rathaus haben nun die Möglichkeit, eine kostenlose und drahtlose Verbindung ins Internet aufzubauen. „Nur nicht auf dem Dach beim Bienenstand“, räumt Florian Alfert, seit Mai letzten Jahres Leiter der Abteilung IT und Innere Dienste im Rathaus, ein. Dieser Service kostet seinen Angaben zufolge monatlich 225 Euro Gebühren. Über die Kosten für das Verlegen von gut 400 Metern Kabeln in den städtischen Räumen sowie die angeschafften Server und andere technische Gerätschaften konnte die Stadtverwaltung keine konkreten Angaben machen. Nur soviel: „Wir haben deutlich in die Infrastruktur investiert“, betonte Heuer.

Nach dem Rathaus soll es in naher Zukunft mithilfe von sogenannten Hotspots kostenloses WLAN im Haus der Jugend, in der Stadtbibliothek, im Wasserturm und im Treffpunkt MiLa (Menschen in Langenhagen) geben, kündigt Alfert weiter an. Zudem sollen die Jugendtreffs und Dorfgemeinschaftshäuser perspektivisch entsprechende Hotspots erhalten.

Um das Angebot jedoch nutzen zu können, müssen die Anwender die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) akzeptieren, erläutert IT-Fachmann Alfert das Prozedere. Anschließend könnten sie sechs Stunden lang pro Tag im Internet surfen oder E-Mails bearbeiten. Nach dieser Zeit folge die Zwangstrennung der Sitzung. Um jedoch Missbrauch vorzubeugen, seien bestimmte Internetseiten im sogenannten Darknet oder mit pornografischen sowie etwa volksverhetzendem Inhalten blockiert, erläutert Alfert.

Dass dieser Bürgerservice nun angeboten werden kann, verdankt die Stadt auch einem im Juni vom Bundestag beschlossenen Gesetz, das die sogenannte Störerhaftung abschafft. Gemeint ist damit die zuvor gültige Gesetzgebung, dass der, der einen Hotspot öffnet, für andere haften musste. In diesem Fall also die Stadt.

Von Sven Warnecke

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