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Langenhagen-Wiesenau Hier entsteht Gemeinschaft

Der Quartierstreff Wiesenau der KSG Hannover hat am Sonntag sein einjähriges Bestehen gefeiert. Betreiber, Bewohner und Nachbarn sind sich einig: Es macht Spaß, wir sind zufrieden. Mit den KSG-Bauten geht es weiter: In dem Komplex sind auch drei barrierefreie Wohnungen geplant.

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Da ist richtig was los beim Quartiers-Herbstfest in Wiesenaus Mitte. Auch drinnen im Nachbarschaftstreff drängen sich die Besucher.

Quelle: Kallenbach

Langenhagen. So viel Volk verträgt der Nachbarschaftstreff nicht stetig und immer. Die Räume sind zu den wöchentlichen Veranstaltungen geöffnet: ob Müttercafé, Fotokursus oder Kreativwerkstatt, Mietertreff, Vorträge und Aktionen. Die Sozialarbeiterin des Trägers KSG, Claudia Koch, wird zur Hälfte von der Stadt Langenhagen mitfinanziert. Als Quartiersmanagerin ist sie viel unterwegs im Stadtteil und bei den KSG-Mietern in den bisher errichteten 360 Wohnungen. Feste Sprechzeiten hat sie daher im Treff nicht.

„Das Quartier, das ist der ganze Stadtteil“, sagte Koch beim Fest zum einjährigen Bestehen des Nachbarschaftstreffs. „Es ist nicht klar abzugrenzen. Zu einzelnen Veranstaltungen kommen auch Besucher aus anderen Stadtteilen.“

Eigentlich waren die 120 Quadratmeter Erdgeschoss vorgesehen, um dort zwei kleine Nahversorger-Geschäfte einzurichten. Niemand wurde dafür gefunden, so kam Plan B zum Zuge: soziale Arbeit. Im Oktober 2014 öffnete der Treff seine Türen. „Er bringt die Menschen zusammen und bietet dafür einen Ort“, verdeutlichte Koch. Jeden Donnerstag zum Beispiel kämen zum Kindernachmittag nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch ältere Bewohner aus dem Quartier. „Sie übernehmen Großelternarbeit.“ Aus einem Projekt, so die Sozialarbeiterin, entwickelten sich neue Vorhaben. „Und irgendwann wird es zum Selbstläufer.“ Dieses Fest zeige das.

Mit den KSG-Bauten geht es weiter: Das nächste Bauschild steht in Sichtweite. In dem Komplex sind auch drei barrierefreie Wohnungen geplant.

Von Ursula Kallenbach

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