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WG AfL tritt in fünf Wahlbezirken an

Langenhagen WG AfL tritt in fünf Wahlbezirken an

Die Unterschriften sind nun vollzählig – die Wählergemeinschaft Alternative für Langenhagen, kurz WG AfL, tritt am 11. September bei der Kommunalwahl an.

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Das Wahlprogramm der Wählergemeinschaft.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Die kommunalpolitische Opposition in der Stadt nimmt langsam Konturen an. Nach Auskunft von Bernd Speich, Sprecher der neu gegründeten Wählergemeinschaft Alternative für Langenhagen, wurden die erforderlichen Unterschriften beim Langenhagener Wahlleiter eingereicht. „Als erste Wählergemeinschaft“ in der Stadt, wie Speich betont. In allen fünf Wahlbezirken wird seinen Angaben zufolge am 11. September ein WG-AfL-Kandidat antreten.

Die fünf Kandidaten, – neben Speich sind das die Geschwister Ursula und Norbert Missner, Gerriet Kohls und Andreas Eilers –, haben nun auch ihr Wahlprogramm vorgestellt. Alle fünf sind sich einig, dem Bürgerwillen mehr Gehör schenken zu wollen. „Bürgerbeteiligung über das gesetzliche hinaus darf nicht nur eine Worthülse sein“, heißt es in ihrem Programm. Zudem wollen die Akteure die rot-grüne Ratsmehrheit verhindern. „Wir wollen eine sachorientierte Politik“, betont der WG-AfL-Sprecher. Nach seinem Dafürhalten sei in der Vergangenheit zu viel hinter der verschlossenen Tür im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss (VA) entschieden worden. „Es muss möglich sein, in einer Kommune über Sachfragen zu diskutieren“, meint Speich. Das Konkurrenzverhalten zwischen den großen Parteien führe häufig dazu, dass viele Dinge liegenblieben, ist sich indes Kohls sicher.

Weitere Punkte der Wählergemeinschaft sind eine solide Haushalts- und Finanzpolitik. Speich: „Wir haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem.“ Zudem soll mit Blick auf die vielen rund um den Flughafen geschaffenen Arbeitsplätze eine Politik „pro Airport“ Einzug halten. Ein für die fünf Kandidaten ebenfalls wichtiges Thema ist die Bildung. Denn diese sei die Zukunft für die Kinder. Unter anderem fordert die Wählergemeinschaft mit Blick auf die wachsende Kinderzahl für Kaltenweide eine weitere Grundschule – mit einem weiterführenden Zweig. Um diese jedoch schneller umzusetzen, sollte diese in freier Trägerschaft sein, meint Kohls.

„Wir werden keine 50 Prozent holen“, sagt Speich unumwunden. „Das wäre total unrealistisch.“ Das Ziel sei aber, zwei bis drei Sitze zu holen. Um für sich zu werben, ist inzwischen eine Homepage unter alternative-fuer-langenhagen.de im Internet zu finden. Zudem wollen Speich und seine Mitstreiter ab 13.  August immer sonnabends mit einem Wahlstand auf dem Langenhagener Wochenmarkt vertreten sein. Zusätzlich wohl auch dienstags, stellt Speich in Aussicht. Auch mithilfe von Wahlplakaten will die WG-AfL auf sich aufmerksam machen. Doch es sollen nicht mehr als 60 werden. „Wir wollen die Stadt nicht vollkleistern“, sagt Speich.

Wahlkampf

Einige der Kandidaten der WG-AfL peilen auch die Regionsversammlung und den Ortsrat Kaltenweide an. Darauf weist Gerriet Kohls hin. „Vorne an fällt der Blick dabei auf den Ortsrat Kaltenweide“, betont er. Angeführt wird die Liste von Andreas Eilers, gefolgt von Kohls und Norbert Missner. Um die gesteckten Ziele besser verfolgen zu können, kandidieren Eilers und Kohls für den Regionswahlbereich 10 auf der Liste der Gemeinschaft Freier Wähler (GFW).

Von Sven Warnecke

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