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Mehr Farbe soll die
 Stadt bunter machen

Langenhagen Mehr Farbe soll die
 Stadt bunter machen

Nach dem großen Erfolg der ersten zwei Streetart-Projekte geht die von der Langenhagener Kulturstiftung iniziierten Initiative in die nächste Runde. Unter dem Motto „Aus grau wird bunt“ sollen weitere Telefonkästen im Stadtgebiet einen farbigen Anstrich erhalten.

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Ulrike Jagau (links) und Gabriele Spier werden für das nächste Streetart-Projekt.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Die Aktion unter Federführung von Ulrike Jagau und Gabriele Spier von der Langenhagener Kulturstiftung erntete viel Zustimmung. Nun wollen auch die Stadt, die Kreissiedlungsgesellschaft und die Telekom das Streetart-Projekt finanziell unterstützen.

Die beiden Initiatorinnen suchen nun 13 bis 16 Jahre alte Jugendliche, die unter fachkundiger Anleitung von Jonas Wömpner und Jascha Müller selbst an den bislang eher grauen Telefonkästen künstlerisch Hand anlegen wollen.

Die Aktion beginnt in den Herbstferien am Dienstag, 4. Oktober. Treffpunkt ist bis zum 7. Oktober jeweils um 10 Uhr im Quartierstreff an der Freiligrathstraße, kündigen Jagau und Spier an. Wie beim Auftakt im Juli sollen wieder Telefonkästen der Telekom – dieses Mal sind es 17 Stück – künstlerisch mit Spraydosen in Szene gesetzt werden. Dazu können die Jugendlichen zusammen mit den Künstlern eigene Entwürfe entwickeln.

„Wir überlassen die Motivwahl den jungen Leuten“, betont Jagau. Allerdings müssten diese noch von der Telekom abgesegnet werden. Dabei gehe es auch um die Farbwahl. Denn zu dunkle Farben dürften wegen Überhitzungsgefahr der Technik in den Kästen nicht verwendet werden. Es werde aber kein Thema oder Motto vorgegeben, wirbt Spier. „Die Kreativität der Teilnehmer ist gefordert“, ergänzt Jagau. Beide wünschen sich neben motivierten Jugendlichen nur gutes, trockenes Wetter. Denn beim letzten Mal musste wegen anhaltender Regenfälle im Schutz von Schirmen gearbeitet werden; die letzten zwei Kästen wurden dann gar nicht verziert und die Streetart-Aktion vorerst abgebrochen.

Bislang machen Konfirmanden der Kirchengemeinden Emmaus, Elisabeth, St. Paulus und Matthias Claudius mit, dank der Vermittlung der städtischen Sozialberater sind zudem acht Flüchtlingskinder dabei. Wer an dem Projekt teilnehmen möchte, kann sich telefonisch an Ulrike Jagau (0511) 731379 und per E-Mail an ulrike.jagau@t-online.de wenden.

Von Sven Warnecke

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