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Im Norden deutet alles auf Wechsel hin

Langenhagen Im Norden deutet alles auf Wechsel hin

Im Norden Langenhagens beginnt am Dienstag der Reigen um die Wahlen der Ortsbürgermeister und deren Stellvertreter. Dabei deutet in Kaltenweide wohl alles auf einen Wechsel hin. Es schließen sich in den folgenden Tagen dann noch Abstimmungen in Engelbostel, Godshorn und Schulenburg an.

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In Langenhagen werden gleich in vier Ortsteilen die Bürgermeister gewählt.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Langenhagen. Kaltenweides Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr (SPD) macht sich keine Illusionen. In der heute um 19 Uhr im Zelleriehaus beginnenden Ortsratssitzung wird er wohl nicht wiedergewählt. Stattdessen deutet mit Unterstützung des BBL und der Wählergemeinschaft Alternative für Langenhagen (WAL) alles auf Reinhard Grabowsky (CDU) hin. Denn bei der Wahl im September hatte Rot-Grün die Mehrheit verloren. Die SPD kam noch auf vier, die Grünen auf einen Sitz. Die CDU holte drei, die BBL zwei und die WAL einen Sitz.

„Ich gehe davon aus, dass Kaltenweide einen neuen Ortsbürgermeister bekommt“, sagt dann auch BBL-Fraktionschef Jens Mommsen auf Anfrage. „Für uns ist es sinnvoller, mit BBL und WAL zusammenzuarbeiten“, betont Grabowsky. WAL-Mitglied Andreas Eilers als sprichwörtliches Zünglein an der Waage sagt, dass er sich zu 99 Prozent für CDU und BBL entscheiden werde.

Auch in Engelbostel deutet alles auf Wechsel hin. Um den Ausgang der am Montag, 14. November, um 19 Uhr in der Gaststätte zur Post, Hannoversche Straße, anstehenden Wahl machen die Beteiligten zwar noch ein Geheimnis. Amtsinhaberin Gudrun Mennecke (SPD) würde zwar „gerne weitermachen“, doch aus eigener Kraft schafft sie das nicht mehr. Ihre Partei erhielt drei Sitze, genau wie die CDU, die Grünen einen Sitz. Die neu gegründete Unabhängige Wählergegemeinschaft Engelbostel (UWE) schaffte auf Anhieb zwei Sitze und entscheidet damit vermutlich über das Amt des Ortsbürgermeisters und des Stellvertreters. Doch wie ihr Abstimmungsverhalten aussehen wird, wollen Matthias Schreiber und UWE-Kollege Matthias Jürgens bis Dienstagabend klären. Bettina Auras (CDU) gibt sich indes vorsichtig optimistisch. „Ich hoffe, dass ich Ortsbürgermeisterin werde, denn dafür bin ich angetreten, sagt sie und berichtet von guten Gesprächen mit den Beteiligten.

Einen Tag später steht am Dienstag, 15. November, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus am Spielplatzweg die Wahl des Godshorner Ortsbürgermeisters auf der Agenda. Nach dem Verzicht des Amtsinhabers Willi Minne verlor die SPD mit Spitzenkandidat Tim Julian Wook die Mehrheit, holte vier Sitze, ebenso viel wie die CDU, auf das BBL entfielen zwei, auf die Grünen ein Sitz. Der erst 21 Jahre alte Wook berichtet, dass er bislang ergebnisoffen mit allen anderen politischen Vertretern gesprochen habe. Das bestätigt auch CDU-Frau Ute Biehlmann-Sprung, die sich ebenfalls Hoffnungen auf das Bürgermeisteramt macht. BBL-Vertreter Bernd Jührig wollte am Montag noch nicht sagen, für wen das Bündnis votieren wird.

In Schulenburg ist die Angelegenheit am Mittwoch, 16. November, ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Amtsweg, dagegen einfacher. Dort hat die CDU weiter die Mehrheit und wird sich wohl für Amtsinhaber Wolfgang Grundey aussprechen.

Von Sven Warnecke

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