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Alte Bekannte treten für die SPD an

Langenhagen Alte Bekannte treten für die SPD an

Die SPD tritt mit 60 Kandidaten bei der Kommunalwahl an. Während unter den fünf Spitzenkandidaten die vertraute Führungsriege zu finden ist, tauchen auf den Listenplätzen überraschende Namen auf. Darunter der ehemalige Ratsvorsitzende Wolfgang Kuschel und der einstige Polizeichef Reinhard Cichowski.

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Sie trotzen mit ihrem SPD-Wahlstand dem Regen: Cornelia Lütge (von links), Azad Salim, Sven Seidel, Matthias Gleichmann, Marco Brunotte und Marianne Djavadi treten für den Wahlbereich 3 in der Kernstadt an.d

Quelle: Hartung

Langenhagen. Elke Zach im Wahlbereich 1 (Brink und Wiesenau), Irina Brunotte (2/Langenforth), Marco Brunotte (3/Kernstadt), Marc Köhler (4/Krähenwinkel und Kaltenweide) sowie Wille Minne (5/Schulenburg, Engelbostel und Godshorn) - das Spitzenquintett der SPD für die Kommunalwahl setzt auf ein derzeit eingespieltes Team. Und auch unter den folgenden Plätzen der Kandidatenliste finden sich weitgehend derzeitige Ratsmitglieder.

Doch der Blick auf die Tiefen der Listen lässt erahnen, dass die Reihenfolge aufgrund persönlicher Ergebnisse noch einmal aufgemischt werden könnte. So tritt für Langenforth auf Platz 4 ein Rückkehrer an: Wolfgang Kuschel will nach dem Eintritt in den Ruhestand als Rektor der IGS zurück in die Politik. Kuschel war zur Kommunalwahl 2011 aus dem Rat ausgeschieden, dem er als Ratsvorsitzender angehört hatte. Bekannt dürfte den Langenhagenern auch Reinhard Cichowski sein, der im Wahlbereich 4 auf Platz 11 antritt. Cichowski leitete jahrelang das Polizeikommissariat in Langenhagen, verließ dieses in Richtung Innenministerium.

In den Hintergrund treten will dagegen Karl-Heinz Dahlke, der für den Wahlbereich 5 sich nur noch für Platz 10 hat aufstellen lassen. Einen erneuten Versuch, in den Rat einzuziehen, macht Sven Seidel. Der Hauptinitiator des Café Monopol, das seit nunmehr einem Jahr auf den Wiedereinzug ins Haus der Jugend nach der Sanierung wartet, steht im Wahlbereich 3 auf einem aussichtsreichen dritten Platz. Gar nicht mehr vertreten ist Dalal Saleh. Die Hebamme war in der auslaufenden Ratsperiode als Nachrückerin ins Kommunalparlament eingezogen, sieht jetzt allerdings aus beruflichen Grünen keine Zukunft mehr für sich in dem Gremium.

Das Wahlprogramm der SPD-Langenhagen dreht sich zentral um den Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten, der Schulsanierung, der Schaffung von Wohnraum für alle und der Integration aller Einwohner. Container, heißt es weiter, dürften keinesfalls als Dauerlösung an Schulen eingesetzt werden. Die Sanierung aller Langenhagener Schulen solle innerhalb der nächsten fünf Jahre wenn nicht fertig gestellt, so doch maßgeblich eingeleitet sein. Beim Schulzentrum versteht die SPD den Ratsbeschluss zum Erhalt des Standortes lediglich als "Orientierung".

Riesenplan am Silbersee

Mit einem mehrere Meter großen Stadtplan präsentieren sich die Kandidaten des Wahlbereichs 2 (Langenforth) am Sonntag, 10. Juli, ab 14 Uhr am Nordeingang des Silbersees. Von den Passanten wollen die Sozialdemokraten wissen, wo ihr Lieblingsplatz in Langenhagen ist.

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Von Rebekka Neander

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