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In ehemaligen Supermarkt ziehen Flüchtlinge ein

Kaltenweide In ehemaligen Supermarkt ziehen Flüchtlinge ein

Wo dereinst Lebensmittel über die Ladentheke gingen, ziehen ab nächster Woche bis zu 40 Flüchtlinge ein. „Wir haben aktuell wenig Kapazitäten“, berichtet Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch und meint damit Wohnungen oder andere Quartiere für Flüchtlinge.

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Nächste Woche sollen in dem ehemaligen Supermarkt die ersten Flüchtlinge eine Notunterkunft finden.

Quelle: Stadt Langenhagen

Langenhagen. Deshalb muss die Stadt nun auf die als Notunterkunft umgebaute Immobilie an der Kananoher Straße zurückgreifen. Geplant sei aber, die Menschen so schnell wir möglich in Wohnungen zu bringen, betont Gotzes-Karrasch. Stand Dienstag waren in städtischen Einrichtungen 489 Flüchtlinge untergebracht, weitere 95 leben bei Verwandten. Die Sozialdezernentin rechnet mit weiteren 337 Schutzsuchenden, die die Stadt in diesem Jahr aufnehmen muss, um die Quote zu erfüllen. Mit den Menschen, die in der Landeseinrichtung an der Hans-Böckler-Straße untergekommen sind, leben in Langenhagen aktuell 900 Flüchtlinge.

„Wir sorgen dafür, dass wir zu gegebener Zeit kurzfristig handeln können“, begründet Bürgermeister Mirko Heuer den etwa 140.000 Euro teuren Umbau des ehemaligen NP-Marktes, den die Stadt im vergangenen Oktober gekauft hatte. Denn nach einer neuen Zuweisung bleibe meist nur wenige Tage Zeit, um die Unterbringung in den vorhandenen Einrichtungen vorzubereiten.

Da die Stadt erst mit der Zuweisung erfährt, welches Geschlecht oder Alter die Neuankömmlinge haben, ist die 600 Quadratmeter große Einrichtung so geplant worden, dass dort vorübergehend Frauen oder eventuell auch zwei Familien einziehen können. Die Notunterkunft verfügt über eine Küche und einen Haushaltsraum sowie sanitäre Einrichtungen, die für eine nach Geschlechtern getrennte Nutzung geeignet sind. Zudem gibt es ein Büro für einen Sozialarbeiter.

Ob die Stadtverwaltung auch auf die als Notunterkünfte eingeplanten Dorfgemeinschaftshäuser zurückgreifen muss, kann Heuer aktuell nicht sagen. Sporthallen als Unterkünfte sind aber zunächst einmal kein Thema.

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