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Neues Restaurant an der Rennbahn?

Langenhagen Neues Restaurant an der Rennbahn?

Für die Grünfläche an der Pferderennbahn gibt es neue Pläne. Der Investor, der schon im Oktober seinen Finger gehoben hatte, legt nun nach und will gleich ein neues Restaurant am See bauen. Zudem meldet ein Golfplatz-Betreiber Interesse an. Der Rennverein "ist offen" und wartet auf Zahlen.

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Die Garden Lounge rund um den Siegerring der Pferderennbahn könnte ebenfalls von den Plänen des Investors profitieren: Anstelle eines Gastronomie-Zeltes möchte dieser ein Restaurant am Rennbahn-See bauen.

Quelle: Brandt (Archiv)

Langenhagen. Sie gehört in Langenhagen wahrscheinlich zu den meist-beplanten Flächen: Auf dem Rasen zwischen Theodor-Heuss-Straße und Rennbahn-See sollten Wohnungen gebaut werden, später wurde sie zum Golfplatz für Jedermann, derzeit aber ist sie im Zweifel Parkplatz für besonders wichtige Besucher der Renntage auf der Neuen Bult. Doch nun gibt es neue Ideen: Ein Unternehmer möchte dort einen Platz zum Fußball-Golf-Spielen aufbauen.

Gregor Baum, Vorsitzender des Rennvereins Hannover, hört sich diese Ideen gerne an. Rund eineinhalb Jahre konnte der Verein, der mit zwei hauptamtlichen Kräften acht Renntage pro Jahr bewegt, Pacht für die Wiese einstreichen. Das Unterfangen zweier ambitionierter Jungunternehmer ging jedoch in die Insolvenz. Offenbar wollten doch nicht genügend Laien sich auf dem Grün dort im Golfen üben.

Im vergangenen Herbst meldete sich ein ortsanässiger Unternehmer bei Baum. Er wolle auf dem Areal eine Fußball-Golf-Anlage etablieren, als "ideale Ergänzung zwischen neuem Schwimmbad und Pferderennbahn", wie er seinerzeit sagte. Auch damals zeigte Baum Interesse. Er sei offen für alles, was zur Rennbahn passe und auf ein finanzielles Engagment des Rennvereins verzichten könne, sagte Baum dieser Zeitung.

Inzwischen hat der potentielle Investor, der seinen Namen noch nicht in der Zeitung lesen möchte, nachgerechnet - und legt nach. Es lohne sich für ihn nur, wenn er zwischen Garden Lounge des Rennvereins und See eine feste Gastronomie bauen dürfe. Damit verbunden wäre dann auch, das Catering für die VIP-Gäste der Garden Lounge zu übernehmen.

Auch damit könnte sich Baum anfreunden. "In den Sponsoren-Verträgen steht es den Firmen frei, ihren eigenen Caterer zu wählen. Wenn sie dies nicht wollen, organisiert dies der Rennverein." Und angesichts des Aufwandes, "für jeden Renntag das Bewirtungszelt aufbauen zu müssen für mehrere tausend Euro", stehe auch dem Bau einer Gastronomie erst einmal nichts im Wege. Auch in diesem Fall gelte, "der Rennverein wird sich jedoch nicht daran beteiligen. Zwingend aber müsse das neue Objekt in Ambiente und Atmosphäre zur bewusst "Garden Lounge" genannten VIP-Anlage passen.

Baum gibt zudem zu bedenken, dass inzwischen auch ein Betreiber einer Golfanlage beim Rennverein Interesse an dem Areal bekundet habe. "Es sollen mir jetzt einfach alle Interessenten Zahlen und Details vorlegen", sagte Baum, "am Ende entscheidet darüber im Rennverein ohnehin der Aufsichtsrat."

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Von Rebekka Neander

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