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Jazz-Matinee füllt den Rathaushof

Langenhagen Jazz-Matinee füllt den Rathaushof

Die Jazz-Matineen im Rathaus-Innenhof können sich auf einen treuen Freundeskreis verlassen. Weder das wechselhafte Wetter noch der Auftakt des Schützenfestes in Hannover konnte dem Saison-Auftakt mit den Blackpoint Jazzmen ernsthafte Konkurrenz machen. Bis Ende August sind alle Sonntage gefüllt.

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Karl-Friedrich Müller gehört als Tänzer inzwischen genauso zur Tradition der Jazz-Matineen im Rathaus-Innenhof wie die bewährte Programm-Mischung von Altbewährtem und Neuen. Den Auftakt präsentierten die Blackpoint Jazzmen aus Hannover.

Quelle: Neander

Langenhagen. Karl-Friedrich Müller hat beste Laune. Und dies mit gutem Grund. Nicht nur findet er in dem gut gefüllten Rathaus-Innenhof wieder einmal höchst amüsiertes Publikum für seine Tanzeinlagen. Der Förderer des Vereins Cultour & Co findet in seiner zur Spendendose umfunktionierten Laterne auch erfreulich viele Scheine wieder. Die wird er, wie im vergangenen Jahr, in die Gage einer Band stecken.

Ohne Sponsoren wie Müller und 16 weitere Unternehmen aus Langenhagen könnten die nächsten acht Sonntage bis Ende August nicht bestückt werden. Zum Programm gehören in diesem Jahr wieder vertraute Band-Namen wie die Dixie Company aus dem polnischen Posen, die am kommenden Sonntag dabei ist, oder auch die Sazerac Swingers aus Gütersloh (7. August), sondern auch Neulinge: So werden am 17. Juli Henning Munk & Plumperne aus Dänemark erstmals in Langenhagen spielen.

Der Abschluss der Saison, der traditionell auf das Schützenfest in Langenhagen am 28. August fällt, gehört dieses Mal der Bigband des Gymnasiums Berenbostel. "Im vergangenen Jahr", so Initiator Horst-Dieter Soltau, "spielten an diesem Tag die Sazerac Swingers. Da wollte das Publikum so viele Zugaben, dass die Schützen hier gar nicht starten konnten."

Dass die Jazzfreunde auch ernste Töne gekonnt einzusetzen wissen, bewies das Publikum laut Soltau zu Beginn des Konzertes der Blackpoint Jazzmen am Sonntag: "Wir haben eine Schweigeminute eingelegt - für die verstorbenen Jazz-Freunde des vergangenen Jahres und ebenso für die Opfer des Terrors und des Krieges."

Von Rebekka Neander

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