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Jetzt auch Silbersee-Südstrand gesperrt

Langenhagen Jetzt auch Silbersee-Südstrand gesperrt

Spätestens ab dem kommenden Wochenende wird der Südstrand des Silbersees in Langenhagen für Badegäste und Spaziergänger gesperrt. In diesem Bereich soll nach möglichen Munitionsresten gesucht werden. Wie lange die Suche dauern und wie teuer dies werden wird, ist offen. Die Stadt rechnet jedoch mit „geringem Aufwand“.

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Auch der Südstrand neben dem alten Sprengplatz muss nun gesperrt werden. Die Stadt lässt auch diesen Bereich nach Munitionsresten untersuchen.

Quelle: Neander

Langenhagen. „Es gibt Hinweise darauf, dass sich in Wurfweite des alten Sprengplatzes Munitionsreste befinden könnten.“ Deshalb, so Bürgermeister Mirko Heuer am Dienstag, werde spätestens bis zum bevorstehenden Wochenende das bereits gesperrte Areal um den Südstrand erweitert. „Dies gilt für den Strand sowie für die Flachwasserzone“, betonte Heuer. Die DLRG sei bereits informiert.

Die neuerliche Ausdehnung des Sanierungsbereichs führt Heuer auf die bereits vorliegenden Pläne für die Umgestaltung am Silbersee zurück. Langfristig, so ein Modell, könnte der bislang am Ostufer befindliche Hundestrand ans Südufer verlegt werden. Der östliche Bereich eigne sich besser für den allgemeinen Badebetrieb, da dort die Abendsonne länger genutzt werden könne. „Bei den Arbeiten am Sprengplatz haben sich in den vergangenen Tagen die Hinweise auf mögliche Reste vermehrt, deshalb erweitern wir die Suche.“ Diese werde dort jedoch nur eine „oberflächliche Untersuchung“ sein. Boden, wie rund um den alten Sprengplatz aus dem Ersten Weltkrieg, werde am Südstrand nicht ausgehoben und gesiebt.

Heuer will die zweite Ausweitung denn auch nicht als erneute Hiobsbotschaft verstanden wissen wie jene vor Wochenfrist. Seinerzeit hatte die Stadt die grundlegende Bodenuntersuchung deutlich erweitern müssen. Die Ausschreibung der Arbeiten musste per Eilentscheid verabschiedet werden. Die Kosten von ursprünglich rund 700 000 Euro werden sich aller Voraussicht nach verdoppeln. Diese Nachricht hatte nicht nur die Stadt überrascht, sondern auch das Land. Nur weil das Land zuvor eine Kostenübernahme von 55 Prozent zugesichert hatte, wollte die Stadt mit den seit Jahren diskutierten Sanierungsarbeiten überhaupt beginnen. Die Untersuchung am Südstrand wird im „Verhältnis zur Gesamtmaßnahme“ laut Heuer nicht stark ins Gewicht fallen. Er rechnet mit einer „vierstelligen Summe“.

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