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Volles Haus beim Herbstfest trotz Kritik

Langenhagen Volles Haus beim Herbstfest trotz Kritik

Das Herbstfest auf dem Quartiersplatz in Wiesenau hatte noch nicht begonnen, da monierten Kritiker in sozialen Netzwerken, dass die Veranstaltung nicht ausreichend beworben worden sei. Dennoch vergnügten sich wenig später viele Besucher an den zahlreichen Ständen.

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Quelle: Kallenbach

Langenhagen. Die Sozialarbeiterin im Bürgertreff des Trägers KSG, Claudia Koch, nahm die Kritik am Sonntag gelassen. Sie habe manches gelesen, aber auch nicht als so massiv empfunden. „Ich meine, wir haben ganz viel Werbung gemacht mit Anzeigen und Plakaten“, sagte Koch. Und natürlich funktioniere ganz besonders die Mund-zu-Mund-Propaganda, weil so viele Institutionen und Ehrenamtliche beim Herbstfest mitwirkten.

Auf dem Quartiersplatz und im Bürgertreff an der Freiligrathstraße/Ecke Liebigstraße standen die Johanniter aus Langenhagen am Grill, Mitarbeiter des Seniorenheims Bachstraße reichten warme Waffeln, und im Treff war die Nachfrage nach Kuchen, Kaffee und Getränken groß. Dass Musik und Singen Menschen zusammenbringt, war bei einem kleinen Liedervortrag des Langenhagener Singkreises gleich zu Beginn zu spüren: Viele Besucher summten die Volkslieder mit.

Am Bücherstand des Quartierstreffs gab Christine Ehlers Lesefreudigen zwei Bücher umsonst mit nach Hause, zudem gab es Kuscheltiere für die Jüngsten. Ihr Ehemann, Martin Giesecke-Ehlers, führte Gruppen in das im Quartier nächst gelegene alte Mietshaus, dessen Abriss in Kürze bevorsteht. In dem im Sommer zum „Kunsthaus“ umfunktionierten Gebäude hatte eine Gruppe unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge die Chance genutzt, sich an den Wänden auszutoben: Sie hinterließen Abdrücke ihrer Hände an den Wänden, Zeichnungen von Piratenflaggen und andere Motive. „Das war ein Entgegenkommen der KSG – eine tolle Möglichkeit, die wir da mit den Jugendlichen hatten“, betonte Giesecke-Ehlers. Gleichwohl hielten ehemalige Bewohner, die aus Engelbostel als Besucher zum Fest gekommen waren, angesichts der schlechten Bausubstanz fest: „Gut, dass hier jetzt nicht nur renoviert, sondern erneuert wird“.

Eingeladen zum Herbstfest hatten der Nachbarschaftsverein Wohnen in Nachbarschaften (win) bei der KSG Hannover, das Seniorenheim Bachstraße und die Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit (GBA) Langenhagen. Für GBA-Geschäftsführer Heiner Peterburs war es in dieser Funktion dort das letzte Fest. „Mein Nachfolger wird hier demnächst vorgestellt“, kündigte er an.

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Von Ursula Kallenbach

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