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Tierischer Besuch im Unterricht

Kaltenweide Tierischer Besuch im Unterricht

Neues Projekt an der Grundschule Kaltenweide: Berufsschüler, die eine Ausbildung zum tiermedizinischen Fachangestellten absolvieren, erklären im Unterricht heimische und exotische Tierarten.

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Pola (links) und Julia streicheln das Pony Glenna.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Langenhagen. 220 Schüler haben dabei Wüstenrennmäuse, Leopardgeckos, Chinchillas, diverse Echsen, afrikanische Eierschlangen und Bartagamen kennengelernt. Zudem gab es nahezu gewöhnlich anmutende Katzen, Hunde, Kaninchen, Mäuse und Ponys zu bestaunen. Für die Schau waren 25 Schüler der Berufsschule für Soziales und Gesundheit in Hannover verantwortlich. Sie absolvieren derzeit eine Ausbildung zum tiermedizinischen Fachangestellten.

Worum geht es? Die Berufschüler sollen als Tierarzthelfer lernen, auch mit kleinen Kindern, die mit Tieren in die Praxis kommen, umzugehen und ihnen fachliche Dinge zu erklären. „Nach dem Projekt wächst das Selbstbewusstsein“, sagt Lehrerin Antje Jakob. Zudem rücke die Klassengemeinschaft näher zusammen. „Mittlerweile ist dieses Projekt mit den Grundschulen fest in unseren Unterrichtsplan eingebaut“, berichtet sie weiter. Ihre Schüler hätten keine Mühen gescheut, um den Kindern die vielen unterschiedlichen Tiere eigenverantwortlich vorzustellen. Danach stelle sich oft heraus, wer Tiere mag und wer doch lieber auf dem Klettergerüst tobt, ergänzt Jakob. Das sei eine normale Erkenntnis.

Gebannt schauten sich etwa Luca und Phil Leopardgeckos an und erfuhren, dass sich die Kriechtiere bis zu sechsmal im Jahr häuten. Auch eine Eierschlange begutachteten die beiden Neunjährigen. „Das habe ich nicht gewusst, dass sich Kriechtiere so oft häuten“, sagt Drittklässler Phil. Viel über Chinchillas hat etwa Paul erfahren. Nun weiß der Achtjährige, dass die Tiere circa 20 Jahre alt werden können, 20 Zähne haben und nachtaktiv sind. Seine Mitschülerin Clara entpuppte sich wiederum als Expertin für Kaninchen. „Sie werden zehn bis zwölf Jahre alt und haben 30 Zähne“, berichtet die Achtjährige. Mit Respekt streichelten Pola und Julia Pony Glenna. „Nein, Angst habe ich nicht“, sagt die neunjährige Julia selbstsicher.

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