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Kaufleute sanieren ihre Markthallen-Stände

Langenhagen Kaufleute sanieren ihre Markthallen-Stände

Die Kaufleute in der Markthalle haben mit der Sanierung ihrer Stände begonnen. Derzeit werden Fußböden und Elektrik verlegt sowie die Beleuchtung installiert.

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Der Umbau der Markthalle ist gestartet: Während Gäste ihr Essen oder ihre Getränke genießen, führen Arbeiter zunächst an der Ost- und Südseite hinter Wänden Renovierungsarbeiten durch.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. An der Ost- und Südseite sind einige Bereiche bereits mit provisorischen Wänden verkleidet. Während die einen ihren Cappuccino genießen und andere ihre Pizza verspeisen, stellen Arbeiter an der Ostseite eine Wand auf, um den Baubereich abzugrenzen, damit die Gäste nicht behelligt werden. „Viele Besucher stören die Geräusche des Akkuschraubers gar nicht. Im Gegenteil: Sie schauen interessiert und fragen, was hinter der Wand passiert“, berichtet Architekt Wilfried Feise. Seinen Angaben zufolge ist die Lüftungsanlage bereits Stück für Stück instand gesetzt worden, ebenso die Elektroanlage. Die Sanierung der Fassade ist für August geplant.

Die Mieter der Markthalle haben Feises Angaben zufolge einen Bündnisvertrag unterschrieben. „Wir mussten die Interessen aller Beteiligten zusammenrühren“, sagt der Planer. Lange sei überlegt worden, wie der Vertrag aussehen solle, damit auch alle damit leben können. „Das haben wir aber gut hinbekommen“, erklärt Feise. Die Standbetreiber sind sich wohl einig, dass in der Markthalle etwas passieren muss, aber ohne große Veränderungen. Laut Feise hat jeder Mieter jetzt einen Innenarchitekten an der Hand, doch die Investitionen fallen bei jedem Einzelnen unterschiedlich aus.

Derweil müssen sich die Änderungsschneiderei und das Fußpflegestudio keine Gedanken über einen Umbau machen. Die Westseite im Obergeschoss bleibt von den Umbauarbeiten unberührt.

Etwa in zwei Wochen soll zusammen mit der Stadt offiziell der Beginn der Renovierung gefeiert werden, kündigt Feise an.

Unterdessen hat sich Karl Stindt, der die Kaufverträge der neuen Eigentümergesellschaft auf den Weg gebracht hat und final bis zur Unterschrift begleitete, aus dem Vorhaben verabschiedet. „Mit der Unterzeichnung des Vertrages war meine Arbeit beendet“, sagt Stindt.

von Katerina Jarolim-Vormeier

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