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Kinder gehen für Unicef an den Start

Langenhagen Kinder gehen für Unicef an den Start

Langenhagen hat Zeichen gesetzt: Dank Rainer Lohse haben die Unicef-Spendenläufe in der Stadt ihren bundesweiten Anfang genommen. Zwischenzeitlich sind so knapp 1,1 Millionen Euro zusammengekommen. Im September steht die mittlerweile 15. Auflage an.

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Rainer Lohse wirbt für den nächsten Unicef-Spendenlauf in Langenhagen.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen/Wedemark. Die Zahlen beeindrucken durchaus: Kinder aus Langenhagen und der Wedemark haben bei den 14 in der Stadt gestarteten Läufen für Unicef 264 000 Kilometer zurückgelegt und so für Spenden zugunsten des Kinderhilfswerks der Vereinen Nationen in Höhe von 1,1 Millionen Euro gesorgt. Im September startet die 15. Auflage. Die Organisatoren haben bereits 30 Schulen und Kindergärten in beiden Kommunen für eine Teilnahme angeschrieben.

Ohne den ehemaligen IGS-Lehrer Rainer Lohse würde es keine Unicef-Läufe geben. Nicht in Langenhagen – wohl auch nicht anderenorts. Denn Lohse hatte 1992 den ersten Spendenlauf an der IGS zugunsten des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen initiiert. Seither haben die Teilnehmer aus den Langenhagener und Wedemärker Schulen und Kindergärten unglaubliche 264 316 Kilometer zurückgelegt. Die Spendensumme bei den
14 Läufen beläuft sich auf 1 095 381,25 Euro, hat der pensionierte Lehrer ausgerechnet.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Lohse und sein Nachfolger an der Schule, Daniel Möllenbeck, bereiten bereits die nächste Auflage vor. Am 23. September fällt um 11 Uhr der Startschuss auf dem Gelände des Langenhagener Schulzentrums. Das dabei „zusammengelaufene“ Geld soll für das Projekt „Jugendliche durch Sport erreichen“ in Kenia verwendet werden. Dieses sei von Unicef in Kooperation mit der Dirk-Nowitzki-Stiftung auf drei Jahre ausgelegt, berichtet Lohse. Ziel sei, „Jugendliche aus den Elendsvierteln mithilfe von Sportaktivitäten in die Gesellschaft zu integrieren“, erläutert der Langenhagener.

Das Prinzip: Auf der zwei Kilometer langen Strecke durch den Eichenpark absolviert jeder Läufer – auch Gehen ist erlaubt – beliebig viele Runden. Der jeweilige Teilnehmer sucht sich im Vorfeld oder am Veranstaltungstag einen oder mehrere persönliche Sponsoren, etwa Verwandte oder Firmen. Diese spenden für jede absolvierte Runde einen bestimmten Geldbetrag. Lohse hofft auch bei dieser Neuauflage wieder auf mehr als 2000 Teilnehmer. Dazu hat er bereits 30 Schulen und Kindergärten aus Langenhagen und der Wedemark angeschrieben. Eine Rückmeldung hat er aber bisher noch nicht. „Leider melden sich viele erst kurz vor dem Start“, weiß der Organisator aus Erfahrung.

Aktuell seien er und Möllenbeck zusammen mit Unicef auf der Suche nach einem möglichst prominenten Paten für den Spendenlauf, berichtet Lohse ferner. Neben ihm und Möllenbeck als Fachbereichsleiter Sport kümmert sich in Langenhagen auch der ehemalige IGS-Lehrer Karlheinz Niescken um den Ablauf. Letztgenannter engagiere sich als IT-Experte von Anfang an um die Datenverarbeitung.

Von Sven Warnecke

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