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Kinder pflanzen für den Umweltschutz

Langenhagen Kinder pflanzen für den Umweltschutz

Der Umwelt zuliebe: Kindergarten-Kinder haben jetzt zum Spaten gegriffen und Bäume auf dem Gelände des Interkulturellen Erlebnisparks in Kaltenweide gepflanzt. Sie beteiligen sich damit an dem internationalen Projekt „10 Million Trees

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Dank einer Spende der Deutschen Umwelthilfe können Kinder der Kita Kaltenweide auf dem Gelände des Interkulturellen Erlebnisparks Bäume pflanzen.f

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die
165 Wildobstbäume, Hainbuchen und Weiden gestiftet – die Stadt Langenhagen steuerte das Areal am Rande des Interkulturellen
Erlebnisparks (IKEP) bei. Die gut 20 Kinder des Kaltenweider Kindergartens betätigten sich als Gärtner und brachten unter fachkundiger Anleitung von Astrid Hölzer, Projektmanagerin bei der Umwelthilfe, die Pflanzen in die Erde. Dabei handelte es sich Hölzers Angaben zufolge um Wildkirschen, -äpfel, -birnen und -zwetschen sowie Hainbuchen und Weiden.

„Die Pflanzung dient insbesondere dem Natur- und Artenschutz“, betont Hölzer. Zudem soll mit dem Projekt die Biodiversität, die Vielfalt von Arten, Obstsorten und Biotopen sowie die genetische Vielfalt gefördert werden, umschreibt die Projektmanagerin das Ziel. Doch das vielleicht wichtigste sei, „den Kindern an Herz zu legen, sich für die Umwelt und die Natur einzusetzen“, sagt Hölzel. Und den Kinder hat die Aktion offenbar großen Spaß gemacht. Und sie haben auch in Zukunft etwas davon. „Wir wollen daraus ein Tipi bauen“, sagt die kleine Isabel und zeigt auf die gerade eingepflanzten Weidensträucher.

Projektmanagerin Hölzel lobt bei der Pflanzaktion auch die Stadt, die dafür das Grundstück zur Verfügung gestellt hat. „Die Stadt Langenhagen freut sich, dass der Baumbestand des IKEPs nun mit weiteren Bäumen ergänzt wird“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer, der sich das bunte Treiben vor Ort angeschaut hat. „Die Pflanzaktion mit begeisterten Kindern durchzuführen, ist natürlich eine besondere Freude“, ergänzt der Verwaltungschef. Die Annahme der Baumspende – Kostenpunkt etwa 1300 Euro – von der Deutschen Umwelthilfe ist nach Angaben des Bürgermeisters zuvor vom Langenhagener Verwaltungsausschuss (VA) beschlossen worden.

Unterstützt wird die Pflanzung von American Forests und der Alcoa Foundation. Die Aktion ist Teil des DUH-Projekts „Obstbäume auf öffentlichen Flächen“, in dem 2013 bis 2016 insgesamt 500 Obstbäume auf Schulhöfen, im Außengelände von Kindergärten sowie auf öffentlichen Freiflächen in der Region Hannover und im Raum Hildesheim gepflanzt werden sollen. Und warum gerade in Kaltenweide? „Ich wusste, das dort noch Bäume gebraucht werden“, berichtet Hölzel. Sie hatte seinerzeit als Landschaftsplanerin mit an der Realisierung des Interkulturellen Erlebnisparks mitgearbeitet.

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Von Sven Warnecke

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