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Kita-Streik: Warten auf Donnerstag

Langenhagen Kita-Streik: Warten auf Donnerstag

Auf den Donnerstag schauen Eltern jüngerer Kinder und Kommunen seit dem Wochenende gleichermaßen gespannt: Dann fällt möglicherweise die Entscheidung über eine Streikfortsetzung in den Kitas und Horten.

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Quelle: Jan Woitas (Symbolbild)

Langenhagen. Am Donnerstag treffen sich Verdi und die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber zur nächsten Verhandlung - der ersten, nachdem Verdi-Chef Frank Bsirske am Wochenende die ausgehandelte Schlichtung für gescheitert erklärt hatte. Dabei hatte Langenhagen bereits beim ausgehandelten Schlichterspruch mit jährlichen Kosten von 370.000 Euro gerechnet - über deren Finanzierung im Haushalt der Rat entscheiden müsse.

Gleichwohl hatte die Stadt nach Aussage ihrer Sprecherin Juliane Stahl durchaus damit gerechnet, dass die Verdi-Mitglieder den Schlichterspruch ablehnen würden. „Es war zu spüren, dass viele der städtischen Beschäftigten aus den entsprechenden Bereichen unzufrieden waren“, sagt Stahl und bedauert deshalb, dass Verdi weitere Gespräche über eine Notdienstvereinbarung während der Schlichtung abgelehnt hatte. Sobald Verdi zum Ausstand aufrufe, wolle Langenhagen wieder verhandeln. Denn die Stadt habe nicht nur die Hortkinder, die neu aufgenommen werden, zu beachten, sondern auch die Krippen- und Kita-Kinder in der Eingewöhnungsphase. Parallel dazu greife die Stadt auf Erfahrungen, Abläufe und Unterlagen der vorherigen Streiks zurück. Das betreffe auch den Informationsfluss mit den Eltern.

Es sei richtig, dass die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes mehr Anerkennung erführen, sagt Stahl und fügt hinzu, dies sei ein Prozess, dem eine einmalige, über Umwege erreichte Tarifsteigerung nicht abschließend gerecht werden könne. „Das Gesamttarifgefüge darf nicht außer Acht gelassen werden“, sagt Stahl abschließend.

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Nach der gescheiterten Schlichtung
Hannovers Kita-Stadtelternrat würde es begrüßen, wenn die Streiks vermieden werden könnten, sagt dessen Vorsitzender Georg Weil.

Eltern müssen sich nach der gescheiterten Schlichtung voraussichtlich für die Zeit nach den Sommerferien auf einen neuerlichen Kita-Streik einstellen. „Die nächsten ein bis zwei Wochen wird Verdi seine Mitglieder eher nicht zum Streik aufrufen“, verriet Verdi-Fachbereichsleiter Martin Peter der HAZ.

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