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Warnstreik trifft Kitas

Langenhagen Warnstreik trifft Kitas

Am Dienstag, 26. April, werden die städtischen Kitas nur sehr eingeschränkt oder gar nicht öffnen. Weil es für diesen Warnstreiktag derzeit keine Vereinbarungen über Notgruppen zwischen der Stadt und der Gewerkschaft gibt, werden Eltern gebeten, ihre Kinder weitgehend selbst zu betreuen.

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Mitarbeiter der Geriatrie und Psychiatrie in Langenhagen fahren zu einer Kundgebung nach Hannover. Für kommenden Dienstag sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung aufgerufen, sich am Warnstreik zu beteiligen.

Quelle: Oehlschläger

Langenhagen. Welche Tagesstätten in welchem Ausmaß von dem Warnstreik betroffen sind, kann die Stadtverwaltung bislang nicht sagen. Sie bittet alle betroffenen Eltern sich mit ihrer jeweiligen Einrichtung dazu in Verbindung zu setzen. Stadtsprecherin Juliane Stahl geht allerdings davon aus, dass es durch fehlendes Personal punktuell zu starken Engpässen kommen wird und Einrichtungen auch ganz geschlossen werden. "Derzeit laufen stadtweit die Abfragen, wie viele Mitarbeiter sich an dem Warnstreik beteiligen werden", sagte Stahl am Donnerstag. "Sobald wir Genaueres wissen, werden wir dies sofort auch über unsere Homepage der Stadt bekanntgeben."

Sollten die gerade begonnenen Tarifverhandlungen weitere Streiks auslösen, wird die Stadt auf eine Vereinbarung über Notgruppen bei der Gewerkschaft Verdi dringen. Nach den Erfahrungen aus dem jüngsten Arbeitskampf, der sich über Wochen hinzog, will Bürgermeister Mirko Heuer dieses Mal von Anbeginn eine Notbetreuung auch für Krippenkinder fordern. Diese waren im vergangenen Sommer von einer derartigen Regelung ausgeschlossen worden.

"Wir haben schon im vergangenen Jahr eine Regelung erarbeitet, nach der auch die kleinsten Kinder in einer Notgruppe weiterhin vertrautes Personal an einem vertrauten Ort erleben können", sagte Heuer. Dieses Modell sollte bei einem erneuten längerfristigen Streik unbedingt Beachtung finden. "Der letzte Streik dauerte so lange, dass man bei den Krippenkindern eigentlich wieder eine Eingewöhnungsphase hätte einplanen müssen." Soweit soll es dieses Mal nicht kommen.

An dem ersten Warnstreik am Donnerstag machten sich aus Langenhagen auch einige Mitarbeiter des Regions-Klinikums auf den Weg zur zentralen Kundgebung in Hannover. 

Von Rebekka Neander

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