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Konzert in Elisabethkirche ist Besuchermagnet

Langenhagen Konzert in Elisabethkirche ist Besuchermagnet

Einmal mehr hat sich das Silvesterkonzert in der Elisabethkirche als der Besuchermagnet am letzten Tag des Jahres erwiesen – durchaus zu Recht.

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Überraschungen inklusive: Mit ihrem Silvesterkonzert haben Kantor Arne Hallmann und seine Gäste mehr als 350 Gäste unterhalten.

Quelle: Antje Bismark

Langenhagen. „Was gibt es Schöneres, als Silvester mit Musik zu feiern?“ - mit diesen Worten begrüßte Fernando Mansilla Fuentealba die Besucher der Elisabethkirche, die sich am letzten Tag des Jahres zum inzwischen elften Silvesterkonzert eingefunden hatten. Seine Einschätzung teilten viele Musikfreunde aus Langenhagen und angrenzenden Kommunen, sodass es bereits eine Viertelstunde vor Konzertbeginn nur noch Stehplätze gab.

Dieser Umstand wiederum trübte die Stimmung in den folgenden gut 90 Minuten kaum. Denn die schnelle Folge der Stücke, aber auch die ungewöhnlichen Wechsel der Musiker mit Kantor Arne Hallmann (Orgel), Lenka Zupkova (Violine), Fuentealba (Violoncello) und Barbara Rotering (Sopran) ließen die Zeit für die meisten Besucher viel zu schnell vergehen. So sang Rotering „O viridissima virga“ von Hildegard von Bingen, während sie langsam durch den dunklen Kreuzgang ging. Einmal mehr bot Hallmann den Konzertbesuchern einen besonderen Einblick ins Orgelspiel: Auf einer Leinwand konnten sie verfolgen, wie er die furiose Toccata über „Tu es Petra“ von Henri Mulet spielte. Und immer wieder sorgten Lichteffekte in der ohnehin feierlich illuminierten Kirche für Überraschungsmomente, die den Musikgenuss noch unterstützten. Großen Spaß bereitete dem Publikum das Stück „Plink, Plank, Plunk!“ von Leroy Anderson - nicht zuletzt deshalb, weil sich die Spielfreude der Musiker auf ihre Zuhörer übertrug. Das galt auch für „Csárdás“ von Vittori Monti, als Zupkova und Hallmann auf der Empore musizierten.

Zu Recht erhielten die Musiker, die sich eigens für den Silvesterabend zusammengefunden hatten, am Ende neben anhaltendem Applaus auch Bravo-Rufe. Erst nach der Zugabe „Domine Deus“ von Antonio Vivaldi ließen die Zuhörer das Quartett ziehen - ungern. Denn das musikalische Feuerwerk hatte den Stress und Lärm außerhalb der Kirche längst vergessen lassen.

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Von Redakteur Antje Bismark

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