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Konzertbesucher geben
 Geld für AWO in Not

Langenhagen Konzertbesucher geben
 Geld für AWO in Not

Mit einem Rockfestival hat das Café Monopol Geld für die AWO gesammelt: Der Erlös des Festivälchen soll den Ehrenamtlichen zugutekommen die durch den mutwillig gelegten Brand in der Peko-Halle auch viel Material verloren haben, wie Sven Seidel, Café-Monopol-Chef und AWO-Vorsitzender, berichtet.

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Live auf der Bühne machen „Banana Roadkill“ den Anfang – ein Duo mit Bandvolumen.

Quelle: Ursula Kallenbach

Langenhagen. Dringend gesucht wird ein Notquartier für die Ehrenamtlichen der AWO. Nach dem Brand vor einer Woche wird die Halle für längere Zeit nicht zu nutzen sein. „Unser Lager ist ausgebrannt. Diverse Faltzelte sind zerstört. Die Küche ist durch Rauch und Löschwasser beschädigt, das komplette Geschirr muss ersetzt werden“, bilanziert Seidel.

Die Auftritte der vier Punk- und Alternative-Bands wurden über den Verein zur Förderung von Jugend und Kultur, den Trägerverein des Café Monopol, finanziert. Hunderte Besucher hätten die drei Sparbüchsen bis Mitternacht gut gefüllt, bestätigte Seidel nach dem Festivälchen. Für das musikalische Vergnügen kauften die Besucher außerdem Spendenbändchen und brachten damit Geld in die Kasse. Auf der Bühne standen neben Fat Belly und den Ducs aus Hannover auch Leto aus Hamburg und Banana Roadkill aus Münster.

Die Stadt Langenhagen hat für das Konzert zum 30. Geburtstag des selbst verwalteten Jugendzentrums den Rathausinnenhof zur Verfügung gestellt. Zum Wahlsonntag musste der Platz wieder gesäubert sein, deshalb ist Seidel auch noch nicht zum Zählen des Erlöses gekommen.

Was die Stadt sonst noch tun kann, um für ein AWO-Notquartier zu sorgen, soll sich in dieser Woche ergeben. „Ich will in Gesprächen noch mal abklopfen, ob wir die Eichenpark-Residenz mit nutzen können“, sagt Seidel. Die barrierefreien Räumlichkeiten im Zentrum wären aus AWO-Sicht bestens geeignet. Infrage käme für Seidel auch das Gemeinschaftshaus Brinker Park. „Aber das ist für Ältere schwieriger fußläufig zu erreichen.“

Nach der Brandstiftung in der Peko-Halle ermittelt die Polizei, der Schaden beträgt rund 30.000 Euro. Schulen und Sportvereine, die sonst die Halle nutzen, mussten improvisieren und Termine und Wettkämpfe absagen. Die Stadt wartet noch auf den Bericht des Brandschutzsachverständigen. Erst dann wird sich zeigen, ob auch die Statik des Hauses in Mitleidenschaft gezogen ist. In jedem Fall wäre in dem Gebäude eine Brandschutzsanierung erforderlich.

Das Monopol plant weitere Aktionen: Das Festivälchen soll nicht die letzte Aktion zum 30-jährigen Bestehen des Café Monopol sein. Unter anderem ist eine Jugendkulturwoche geplant. Der Geburtstag soll am Dienstag, 13. Dezember, groß gefeiert werden.

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