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Kuchen hilft der Hospizarbeit

Langenhagen Kuchen hilft der Hospizarbeit

Der Adventsbasar des Hospizvereins gehört längst zu den traditionellen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit - und wohl auch deshalb lockte er am Wochenende wieder viele Langenhagener in die Mensa des Schulzentrums.

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Rosemarie Warncke (von links), Ingrid Graebe, Annette Rauch, Marianne Starbeck und Ingrid Kettner verkaufen zugunsten des Hospizvereins gut 25 Kuchen und Torten.

Quelle: Bismark

Langenhagen. „Der Verein wurde ja 1995 gegründet, und schon die Gründungsfrauen haben den Basar initiiert“, sagt Koordinatorin Margit Tobie, die sich wie ihre ehrenamtlichen Helfer über die Gäste freute.

Auf sie wartete unter anderem ein Büfett mit 25 selbst gebackenen Kuchen und Torten, dessen Erlös komplett in die ambulante Hospizarbeit fließt. Viele Besucher ließen sich an den Tischen nieder und genossen neben Gebäck auch die Musik einer IGS-Bläserklasse oder weihnachtliche Klänge, die Claus Weber seiner Drehorgel entlockte. An mehreren Ständen verkauften Aussteller selbstgefertigte Geschenke wie Tischdecken, Schmuck oder Bilder. Einige der Händler unterstützen mit dem Erlös ebenfalls den Verein, der momentan mehr als 100 - aktive und passive - Mitglieder zählt. Mit dem Basar endet nach Aussage Tobies das erste Jahr in den neuen Räumen an der Walsroder Straße 65. Die Koordinatorin betont zugleich, dass der Verein in diesem Jahr erneut sechs neue ehrenamtliche Hospizbegleiter für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihren Angehörigen und Freunden ausgebildet habe. Die vier Frauen und zwei Männer bereiteten sich zehn Monate sorgfältig auf ihre Arbeit vor. Neben dem Erwerb von Fachwissen war es notwendig, sich mit dem eigenen Erleben von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Ebenfalls von großer Bedeutung war es, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln und die eigenen Grenzen zu akzeptieren.

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