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Eine Woche gibt es viel Kultur

Langenhagen Eine Woche gibt es viel Kultur

Das Dutzend ist voll: Am Montagabend ist im Rathaus das zwölfte Langenhagener Kulturfestival feierlich eröffnet worden. Das Kulturfestival besitzt schon eine gewisse Tradition in der Stadt. Doch eine entscheidende Neuerung gab es doch.

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Gerda Negraßus winkt ins Publikum, sie trat mit den Zellerie-Brüdern und -Schwestern auf.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Zum ersten Mal findet das einwöchige Festival mit Anneke Bazuin an der Spitze des ausrichtenden Kulturrings Langenhagen statt. Sie ist seit August 2015 Vorsitzende des Vereins. Bislang gab es Kulturfestivals in Langenhagen nicht ohne Gerda Negraßus – die Vorgängerin von Bazuin führte den Kulturring 21 Jahre lang.

„Noch ist das etwas ungewohnt für mich. Bislang kenne ich ja nicht viele Leute vom Kulturring, es gibt sehr viele Mitglieder“, sagte Bazuin im Gespräch mit dieser Zeitung, bevor sie ihre Premiere hatte: Sie hielt ihre Begrüßungsrede – unmittelbar nach der Ersten Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch, die das Kulturfestival stellvertretend für den verhinderten Mirko Heuer eröffnete. Der Bürgermeister ist Schirmherr der Veranstaltung.

Das Festival, berichtet die gebürtige Niederländerin Bazuin weiter, sei für sie daher eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen. „Denn ich fühle, dass ich in meinem neuen Amt noch nicht richtig angekommen bin“, sagt sie. Heute vereinigt der Kulturring gut 40 Vereine, Gruppen und Solokünstler. Der Verein feiert jährlich sein Sommerfest, organisiert Gospelchortreffen – und richtet als Höhepunkt alle zwei Jahre das Kulturfestival aus.

Entsprechend war Bazuin, selbst Mitglied von Anysingelse, nun auch erstmals in die Vorbereitung des Kulturfestivals inklusive des vielfältigen Programms (siehe Kasten) eingebunden. „Das begann ja alles schon vor einigen Monaten. Aber mein Vorstandsteam um Holger Finck, Sigrid Kastner und Laura Beuschel hat mich in allen Angelegenheiten gut unterstützt, sie haben mehr Erfahrung in der Vereinsarbeit.“
Und natürlich gab es zum Auftakt am Montagabend auch viel Musik. Es sangen der Solist Achim Clasen mit teilweise humorvollen Stücken („Mein Papagei frisst keine harten Eier“) sowie der Gemische Chor Brink-Langenhagen.

Bleibt nur noch die Frage zu klären: Was machte eigentlich die Vorgängerin von Anneke Bazuin, die „ewige“ Gerda Negraßus, ohne die es bislang noch kein Kulturfestival gab? Negraßus war zum Auftakt auch mit von der Partie, sie trat zusammen mit den Langenhagener Zellerie-Brüdern und -Schwestern auf. „Jetzt kann ich das Kulturfestival erstmals so richtig genießen“, sagte Negraßus und lachte.

  Und so geht es weiter beim Kulturfestival:

Nach dem Auftakt am Montag und den Auftritten von Elli Weber im daunstärs sowie den Eliza Singers in der Elisabethkirche am Dienstag geht es heute in der Aula des Schulzentrums weiter. Um 19.30 Uhr stehen Eternal Flames, Anysingelse und Last Salt auf der Bühne. An gleicher Stätte beginnt am Donnerstag um 20 Uhr das Konzert vom Choir under Fire.

Prall gefüllt ist das Programm zum Wochenende. Am Freitag beginnt das Konzert des Langenhagener Zupforchesters (18.30 Uhr, Aula), die Gruppe Paradies Oriental bittet um 19 Uhr zum Tanz in das Schützenhaus Langenforth, die Herbstzeitlosen spielen um 20 Uhr im daunstärs.

Ein bunter Nachmittag steht am Sonnabend (15 Uhr, Aula) an – mit Bamboo Filipino Magkabalikat, den Zellerie-Brüdern und -Schwestern, dem Langenhagener Singkreis, der Närrischen Ritterschaft, den lustigen Oldies, den Shanty-Sängern sowie Klemens und den Stepphühnern. Am Sonntag beendet das Langenhagener Blasorchester (17 Uhr, Elisabethkirche) das Kulturfestival.

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, der Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich.

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Von Stephan Hartung

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